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Großeinsatz
Jagd auf Autodiebe an der Grenze

Großkontrolle der Polizei gegen grenzüberschreitende Kriminalität an der A12 auf dem Rastplatz "Kersdorfer See". Ein Mann muss seine vollgepackten Taschen röntgen und durchsuchen lassen.
Großkontrolle der Polizei gegen grenzüberschreitende Kriminalität an der A12 auf dem Rastplatz "Kersdorfer See". Ein Mann muss seine vollgepackten Taschen röntgen und durchsuchen lassen. © Foto: Jan-Henrik Hnida
Dietrich Schröder / 14.03.2019, 16:00 Uhr - Aktualisiert 14.03.2019, 16:00
Frankfurt (Oder) (MOZ) Mehrere in Deutschland gestohlene Autos sowie ein Teil der Tatverdächtigen wurden bei einer seit Dienstag laufenden Kontrollaktion der Brandenburger Polizei gegen die grenzüberschreitende Kriminalität festgestellt. Zu den spektakulärsten Vorfällen zählten die Flucht eines Fahrers, der in der Nacht zu Mittwoch mit einem in Norddeutschland gestohlenen Mercedes bei Neuruppin eine Kontrollstelle durchbrach und anschließend mit dem Wagen auf die Seite stürzte. Der Fahrer konnte flüchten, die Ermittlungen laufen noch, teilte die Polizei am Donnerstag mit. 

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Am Grenzübergang Forst brach am Mittwochvormittag ebenfalls ein Fahrer mit einem gestohlenen BMW 730 d durch eine Kontrolle. Das Fahrzeug wurde später von einem deutsch-polnischen Team nahe der Stadt Lubsko aufgefunden und der polnische Tatverdächtige gestellt. Auf der A 2 bei Lehnin wurde ein BMW X3 mit polnischem Kennzeichen festgestellt, der Stunden zuvor in Wuppertal gestohlen worden war. Der polnische Fahrer wurde festgenommen.

Insgesamt wurden rund 5000 Fahrzeuge sowie 6500 Personen kontrolliert und dabei 44 Straftaten festgestellt sowie zehn Personen vorläufig festgenommen. Über 1500 Brandenburger Polizisten waren mit Kollegen aus Sachen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Polen beteiligt. Der Einsatzleiter Sven Bogacz sprach von einer "wichtigen Kontrolle", die zu "weiteren Erkenntnissen über Bandenstrukturen" geführt habe.

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