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Rechtsextremist in U-Haft
Neuseeland trauert mit seinen Muslimen

DPA / 17.03.2019, 18:01 Uhr - Aktualisiert 17.03.2019, 18:04
Christchurch (dpa) Das Massaker mit mindestens 50 Todesopfern in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch geht allem Anschein nach auf das Konto eines Rassisten. Dem 28-jährigen Australier, der seit mehreren Jahren in Neuseeland lebte, droht nun lebenslange Haft wegen vielfachen Mordes.

Kurz vor der Tat stellte er eine 74-seitige Kampfschrift mit rechtsextremen Parolen ins Internet und verschickte sie auch per E-Mail. Muslime und Immigranten nennt er darin "Invasoren", sich selbst bezeichnet er als Rassisten. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass der Täter allein unterwegs war.

Neuseeland steht weiter unter Schock, die Anschläge dürften das Land nachhaltig verändern. Im gesamten Land wurde am Wochenende mit der muslimischen Gemeinde von Christchurch getrauert. Dort hatte ein Attentäter am Freitag in den Gotteshäusern mit Schnellfeuerwaffen ein Blutbad angerichtet.

Die muslimischen Familien bereiten sich nun darauf vor, ihre Angehörigen zu beerdigen. Die Gräber sind schon ausgehoben. Doch bis die Leichname aller Opfer freigegeben sind, wird es wohl noch bis Mittwoch dauern.

Zu den Empfängern des Pamphlets gehörte auch Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern. Die Nachricht ging nach ihren Angaben neun Minuten vor Beginn der Bluttat ein - zu spät, um das Massaker noch verhindern zu können. Es habe in der E-Mail auch keine Hinweise auf die Tatorte gegeben, sagte Ardern.

Die Stimmung im Land fasste sie bei einem Besuch in Christchurch mit den Worten zusammen: Auf staatlichen Gebäuden wehten die Flaggen auf halbmast.

Auf die Frage, ob Moscheen in Deutschland künftig ähnlich geschützt werden müssten wie Synagogen, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) der "Bild"-Zeitung (Montag): "Auch religiöse Einrichtungen können Ziele von Terroristen sein. Wenn es Anhaltspunkte für Gefahren gibt, wird der Schutz verstärkt."

Die Opfer von Christchurch sind alle muslimischen Glaubens. Nach einer - noch inoffiziellen - Liste handelt es sich dabei um Menschen im Alter von 3 bis 77 Jahren. Viele kamen aus Einwandererfamilien. Auch Flüchtlinge etwa aus Syrien sind darunter. Mehr als 60 Stunden nach der Tat waren am Sonntag noch nicht alle identifiziert. Mehr als 30 Menschen lagen noch im Krankenhaus, teils mit lebensgefährlichen Verletzungen.

Neuseelands Polizei setzte sich gegen Vorwürfe zur Wehr, nicht schnell genug am Tatort gewesen zu sein. Polizeichef Mike Bush sagte, vom ersten Notruf um 13.41 Uhr Ortszeit (1.41 Uhr MEZ) bis zum Eintreffen der ersten Streife in der Al-Nur-Moschee habe es nur sechs Minuten gedauert. Dort starben 42 Menschen. Nach 36 Minuten, so Bush, sei der Attentäter überwältigt worden. Dies geschah allerdings erst, nachdem er in einer zweiten Moschee acht weitere Menschen getötet hatte. Zwar hatte es in Christchurch nach und nach vier weitere Festnahmen gegeben - offensichtlich aber ohne Zusammenhang mit dem Verbrechen.

Am Samstag wurde der 28-Jährige von einem Gericht offiziell des Mordes beschuldigt. Zu dem Termin wurde er in Handschellen und weißer Häftlingskleidung geführt. Dabei zeigte er das "Okay"-Zeichen in die Kameras, wie es in der englischsprachigen Welt verbreitet ist: Daumen und Zeigefinger zusammengehalten, die anderen Finger abgespreizt. In der rechten Szene gilt dies auch als Geste für "White Power" - die rassistische Idee, dass Menschen weißer Hautfarbe anderen überlegen seien.

Nach Regierungsangaben hatte der Mann weitere Morde geplant. "Er hatte absolut die Absicht, seine Attacke fortzuführen", sagte Regierungschefin Ardern. Sie trat Spekulationen entgegen, wonach der ehemalige Fitness-Trainer nicht in Neuseeland, sondern in seiner Heimat Australien vor Gericht gestellt wird. Ardern sagte: "Er wird sich vor dem neuseeländischen Justizsystem für seinen terroristischen Angriff zu verantworten haben."

Der Täter hatte seine Tat mit einer Helmkamera live im Internet übertragen. Das Video davon ist 17 Minuten lang. Trotz aller Versuche, die Weiterverbreitung zu verhindern, . Binnen 24 Stunden wurden laut Facebook 1,5 Millionen Videos der Tat gelöscht oder beim Hochladen blockiert.

Bei dem Australier wurden fünf Waffen sichergestellt, halbautomatische Feuerwaffen, Schrotflinten und auch Sprengstoff. Der Mann wohnte zuletzt in der neuseeländischen Stadt Dunedin. Er hatte seit 2017 einen Waffenschein und war auch Mitglied in einem Schützenverein.

Als Reaktion auf den brutalsten Anschlag in der jüngeren Geschichte Neuseelands will die Regierung die Waffengesetze verschärfen. In dem Pazifikstaat darf man bislang nach einer Überprüfung durch die Behörden schon mit 16 Jahren Waffen besitzen. Dazu benötigt man einen Waffenschein, muss die Waffen aber nicht alle einzeln anmelden. Neuseeland mit seinen knapp fünf Millionen Einwohnern war bislang von Terrorismus und Amokläufen weitgehend verschont geblieben.

Mit etwa 50.000 Gläubigen - darunter viele Einwanderer aus Staaten wie Pakistan und Bangladesch - sind Muslime in Neuseeland eine Minderheit. Viele der Opfer waren als Einwanderer gekommen. Ihre Familien haben Wurzeln in Ländern wie Pakistan, Bangladesch, Afghanistan, Ägypten, Saudi-Arabien und Indien.

Papst Franziskus rief zu Gebeten auf. Auf dem Petersplatz sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag: "Ich bin unseren muslimischen Brüdern und der ganzen Gemeinschaft nah und erneuere meinen Ruf, sich im Gebet und mit Gesten des Friedens zu vereinigen, um Hass und Gewalt entgegenzuwirken."

Quebec, London, Christchurch - Muslime und Moscheen werden immer häufiger zum Ziel von Rechtsradikalen.

QUEBEC, 2017: Während des Abendgebets erschießt ein 27 Jahre alter Kanadier sechs Muslime in einer Moschee. 2019 wird der als depressiv und rechtsradikal geltende Mann zu lebenslanger Haft verurteilt.

LONDON, 2016: Vor einer Moschee steuert ein 47-Jähriger aus Wales seinen Lieferwagen mit Absicht in eine Gruppe von Muslimen. Ein Opfer stirbt, es gibt mehrere Verletzte. Motiv des Rechtsradikalen: Hass auf Muslime. Das Urteil: lebenslänglich.

DRESDEN, 2016: Sprengsätze explodieren am Kongresszentrum der Stadt und an einer Moschee. Der dort wohnende Imam und seine Familie kommen mit dem Schrecken davon. Zwei Jahre später wird ein islamfeindlicher Deutscher (31) zu mehr als neun Jahren Haft verurteilt.

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Kurt Cr. 20.03.2019 - 16:29:26

Massaker an Christen bereits am 11.3. in Nigeria - Stillschweigen darüber in deutschen Medien

Während das Massaker an Muslimen in Neuseeland die mediale Berichterstattung beherrscht, dominiert in anderer Hinsicht völliges Schweigen. Dabei sollen laut der Menschenrechtsorganisation „Christian Solidarity Worldwide“ (CSW) allein am 11.3. in Nigeria 52 Christen in den Dörfern von Inkirimi, Dogonnoma und Ungwan Gora brutalst ermordet worden sein – darunter auch Frauen und Kinder. Bei den Killern handelt es sich laut übereinstimmenden Berichten um Milizen des radikalmuslimischen Fulani-Hirtenvolks. https://www.wochenblick.at/verschwiegen-muslim-milizen-ermorden-in-kaduna-52-christen/

Paul Müller 20.03.2019 - 12:44:01

Naja Piefke, bis man zum eigentlichen Service ...

... so in Sicherheitsbereiche kommt, wartet man eben auch viel und kann dann z.B. lesen und auch seinen Senf ablassen ... siehe Kommentare einer Piefke Saga ...

Piefke Saga 20.03.2019 - 09:47:41

"... verdichten sich ..." heisst "Hätte, hätte, Fahrradkette!"

.Punkt.

Kurt Cr. 20.03.2019 - 00:00:05

@Piefke Saga

Zitat aus der P.S.-Filterblase: "Überall, in in- und ausländischen Presseartikeln kann ich davon lesen, dass es (wohl) eine Beziehungstat und kein Terrorakt war." Zitat aus der Realität: "Utrecht (dpa)19.03.2019, 22:55 Uhr- Nach den tödlichen Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht verdichten sich die Anzeichen auf einen terroristischen Hintergrund der Tat. Dafür spreche unter anderem ein im Fluchtwagen gefundener Brief, teilte die niederländische Polizei am Dienstag mit. https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1717035/?res=1 Die Zeit darauf hinzuweisen, nehme ich mir doch gern. Die ist keineswegs vergeudet. ;-)

Piefke Saga 19.03.2019 - 15:01:38

Îhr beide, so viel Zeit wie Ihr hier mit dem Zumüllen der Foren vergeudet,

hätte ich auch gerne.

Kurt Cr. 19.03.2019 - 13:38:16

@Piefke Saga

um sich nicht noch weiter lächerlich zu machen, rate ich ihnen dringend, wenn schon nicht Vernuft dann doch den gut gemeinten Ratschlag von Karl Napp 17.03.2019 - 22:58:06 anzunehmen!

Paul Müller 19.03.2019 - 13:05:21

Du meinst sicher eine „Transportbeziehung“ @Piefke ...

... eine mit tödlichem Ausgang. Wobei in hiesigen Medien langsam von Terror die Rede ist, selbst der Salafisten-Kalif hat sich schon eingeschalten- nach seiner letzten Opferrede wohl die Flucht nach vorne https://www.welt.de/politik/article190499449/Tuerkei-Erdogan-reagiert-nach-Attentat-von-Utrecht.html

Piefke Saga 19.03.2019 - 11:01:56

K. Cr., ach ja, und übrigens ...

Merkel ist an allem schuld, stimmt's?

Piefke Saga 19.03.2019 - 10:57:56

K. Cr., schade, Sie haben es immer noch nicht verstanden.

Also, wenn Sie auf einem Pferd reiten wollen, dann sollten Sie den Sattel festziehen. Blaue Flecken auf dem rechten Hinterteil folgen, als Indiz dafür, dass etwas schief gelaufen ist. Überall, in in- und ausländischen Presseartikeln kann ich davon lesen, dass es (wohl) eine Beziehungstat und kein Terrorakt war. Zudem, dass passt gewissen Kreisen sicherlich nicht in deren Kalkül, der Täter ist weder Flüchtling noch Asylant. Und, wie bereits angesprochen, das Aufrechnen von Verbrechen ist ein Akt der Verzweiflung derer, denen, mangels Kompetenz, sowieso längst die Worte fehlen.

Kurt Cr. 18.03.2019 - 23:44:46

@Piefke Saga

der heutige `zigste "bedauerliche Einzelfall" immergleicher Strickart in Utrecht widerlegt sie auf tragische Weise. Wie lang wäre wohl eine vergleichbare Aufzählungsliste der Ereignisse mit umgekehrter Täter-Opfer-Konstellation im gleichen Zeitraum, wie sie zum Abschluss des obigen Zeitungsartikels aufgeführt ist?

Piefke Saga 18.03.2019 - 14:15:35

K. Cr., in einem Kommentar hatte ich bereits geschrieben,

dass ich mich auf einen Diskurs des Aufrechnens, so wie Sie und Ihresgleichen es gerne treiben, nicht einlasse. Menschen werden nicht wieder lebendig, nur weil Euresgleichen, mangels Diskussionspotential, Verbrecher wie Anis Amri einem Rettungsanker gleich in eine Diskussion einbringen müsst. Wie armselig Euresgleichen denkt kann man alleine schon daran erkennen, dass nichts aber auch gar nichts als Aufschrei aus Eurer Ecke kam. Nichts, gar nichts, nicht einmal von Euren Blauen Erzengeln der Alternativlosigkeit. Ihr zündelt in einer immens gefährlichen Art und Weise und wenn irgendein Verwirrter in Europa oder gar in Deutschland ein Blutbad anrichtet, dann fühlt Ihr Euch bestätigt? Das alleine zu denken ist krank und verhöhnt deren Opfer. Ach, was sag ich, Eure Ideologie ist einfach nur realitätsfremd, krank.

Piefke Saga 18.03.2019 - 13:47:15

K. Cr., Quatsch.

Sie haben befürchtet, dass aus Eier Messer werden und ich habe Ihnen einen Fall genannt, der Ihre Befürchtungen als absurd im Regen stehen lässt, da ja (aus Ihrer Sicht wohl ausgerechnet und dummerweise) einer aus der rechten Szene bereits genau das praktizierte. Link: https://www.bz-berlin.de/deutschland/reker-attentaeter-frank-s-zu-14-jahren-haft-verurteilt

Kurt Cr. 18.03.2019 - 13:01:01

@Piefke Saga

recht bezeichnend, dass ihnen im Zusammenhang mit dem Attentat von Christchurch nur Frau Reker aber nicht Anis Amri einfällt. Wo doch beiden Tätern ein menschenverachtendes Weltbild eigen ist, welches Menschen in lebebnswert und nicht lebenswert einteilt.

Piefke Saga 18.03.2019 - 09:16:36

K. Cr., so so, aus Eier werden Messer!

Sie haben den Vogel abgeschossen, wieder einmal. Nach Breivik und Christchurch befürchten Sie , dass aus Eier Messer werden? Sagen Sie das mal Frau Henriette Reker. Schon vergessen? Ich helfe Ihnen ... Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_auf_Henriette_Reker / Kompliment, Sie schaffen es, dass Sie von einem Fettnäpfchen ins andere treten, und merken es nicht einmal. Apropos Knalltüte ... Wie fühlt man sich besser, als Knalltüte oder brauner Knallfrosch? Also, ich fühle mich wohl als Knalltüte.

Piefke Saga 18.03.2019 - 09:07:37

K.N., wenn Sie den Zusammenhang zu diesen Aussagen von mir wahren,

dann habe ich kein Problem damit. Ich befürchte aber, dass dem wohl nicht so sein wird. Oder, anders gesagt, einen Freibrief auf diese weise zu "ergattern", ne ne, das klappt so nicht.

Karl Napp 17.03.2019 - 22:58:06

Oha @Piefke Saga

an diesen Aussagen werden Sie sich zukünftig messen lassen: _ _ / / _ _ "Aber, bevor man seinen Senf los lässt, sollte man sich schon zuerst erkundigen, auf was man sich einlässt, sprich man sollte sich schlau machen." _ _ / / _ _ "Wäre es kein Rechter sondern ein Linker, ich würde auf die gleiche Weise reagieren. "

Kurt Cr. 17.03.2019 - 21:59:25

ach Piefke ...

Die Standards unserer Debattenkultur sinken ständig, in ein paar Jahren werden aus Eiern Messer und Knalltüten wie sie bejubeln das jetzt noch, schliesslich geht es ja "gegen rächts". Ansonsten ein ganz klarer Sachverhalt. Der junge Mann begeht Körperverletzung und der Geschädigte wehrt sich.

Piefke Saga 17.03.2019 - 17:27:06

C. Cr., keiner hat gesagt, geschweige denn geschrieben, dass Sie den Senator kennen

und dafür müssen Sie sich auch nicht schämen. Meinereiner schätzt sich froh, mit solchen Typen nichts am Hut zu haben. Aber, bevor man seinen Senf los lässt, sollte man sich schon zuerst erkundigen, auf was man sich einlässt, sprich man sollte sich schlau machen. Dafür sind übrigens Links gedacht. ... und wenn man ihnen nicht folgen will oder kann, dann sollte man mit dem Senf warten oder vorsichtig umgehen. Und jetzt habe ich Appetit ... auf ein Ei, oder zwei. Keine Angst, die sind nicht roh.

Kurt Cr. 17.03.2019 - 16:23:31

@Piefke Saga

Ich kenne diesen Senator nicht und auch weiß nicht, was er gesagt haben soll. Ihr Eingangsbeitrag bezog sich einzig und allein auf ihre dämliche Schadenfreude für den Angriff mit dem Ei und seine Reaktion darauf und sie versuchen dieses zu instrumentalisieren. Weder der Senator noch der junge Ei-Attentäter haben etwas mit dem Attentat von Christchurch zu tun. Einzig und allein sie versuchen hier Zusammenhänge zu konstruieren, um ihr krudes Weltbild zu untermauern.

Piefke Saga 17.03.2019 - 16:08:16

C. Cr., noch kurz was zu dem Stuss, den Sie verzapfen ...

Dieser Senator sagte, dass die Einwanderungspolitik schuld an Massakern wie diese sei. Sie sind also der Meinung, wie dieser Senator wohl auch, dass der Massenmörder von Christchurch unschuldig ist? Breivik war es auch? ... beide sind ja schliesslich nur Opfer der Einwanderungspolitik? / Versuchen Sie nicht noch einmal ein Ablenkungsmanöver, mein Kommentar bezog sich auf die Weise, wie Typen wie dieser Senator schlimmste Verbrechen von Rassisten und Rechtsextremen zu rechtfertigen versuchen. Wäre es kein Rechter sondern ein Linker, ich würde auf die gleiche Weise reagieren. Deshalb, versuchen Sie nicht, deren Aussagen reinwaschen zu wollen. Das macht Leute, die dies versuchen, zu Sympathisanten der Verbrecher und deren Verbrechen. Sie sollten es auch unterlassen, dass sie Verbrechen gegenseitig aufrechnen, davon werden weder die Opfer des einen noch die Opfer der anderen Verbrechen wieder lebendig. Das ist letztendlich nur ein dummer Rechtfertigungsversuch kranker Ideen im Rahmen ihrer kranken Ideologie.

Piefke Saga 17.03.2019 - 15:47:02

C.Cr., Laber Laber Laber ... übliches BlaBla aus der "rächten" Ecke

Nun, ich finde es schade, dass Typen wie dieser Senator sich nicht gönnen können, für was sie sich profilieren, zumal, wie in diesem Fall, ein Haarwuchsmittel sogar gratis geliefert wird. OK, im Freien, wenn die Sonne sticht, wäre es sicherlich unangenehm. Schade finde ich auch, dass ich dem Jungen keine Eier nach Australien schicken kann. Erstens wären die bis dahin möglicherweise faulig, zweitens hätte sicherlich der Zoll was dagegen. Aber, das muss man ja auch nicht, laut SPON hat der Junge schon Geld für die mögl. Anwaltskosten und für noch viele Eier auf der Seite. Also, "Delicious Egg nog ... for Down Under" ...

Kurt Cr. 17.03.2019 - 15:14:36

@Piefke Saga

Was wollen sie uns damit sagen, Herr Piefke? In etwa: Ein willkommenstrunkener sehr linker deutscher Senator hätte einen "rächten" Angreifer in ähnlicher Situation vermutlich umarmt oder zumindest die Hand geschüttelt? Schon irre , wie jetzt versucht wird, dieses Massaker in Zusammenhang mit allem was einem nicht passt zu bringen. Warum unterbleibt eigentlich eine ähnlich emotionale Berichterstattung in unseren Medien, wenn rechtgläubige Moslem anders rechtgläubige Moslems auf Basaren, im Straßenverkehr oder in Moscheen in ihren Heimatländern mit Maschinenpistolen niedermähen oder in die Luft sprengen? Das passiert ja mittlerweile so oft, dass es in den nachrichten nur noch als Randnotiz vorkommt. Kommt es also wirklich darauf an, wer die Täter sind? Das mussten die Hinterbliebenen des Breitscheidplatz-Attentates ja auch schon erfahren.

Piefke Saga 17.03.2019 - 12:32:49

Egg nog =|= Egg knock / ... und dann gibt es die, die behaupten, dass die Einwanderungspolitik schuld an Massakern wie diese sind.

Ein fremdenfeindlicher sehr rechter australischer Senator prügelt auf Jugendlichen ein, nachdem er, der Jugendliche, ihm ein Haarwuchsmittel (Ei) auf dem Kopf hinterließ. - Australian senator Fraser Anning punches teen after being egged Link: https://www.theguardian.com/australia-news/2019/mar/16/australian-senator-fraser-anning-punches-teen-after-being-egged

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