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Auslosung WM-Gruppen
Freude über "Losfee": Deutsche Basketballer gegen Frankreich

Die "Töpfe" mit den Losbällen für die Auslosung der WM-Gruppen 2019.
Die "Töpfe" mit den Losbällen für die Auslosung der WM-Gruppen 2019. © Foto: dpa/Liuu Dawei/XinHua
Von Florian Lütticke und Thomas Wolfer, dpa / 17.03.2019, 16:37 Uhr - Aktualisiert 17.03.2019, 16:38
Shenzhen (dpa) Den deutschen Basketballern ist bei der WM in China das Hammerlos USA erspart geblieben.

Stattdessen bescherte der frühere NBA-Superstar Kobe Bryant dem Team von Bundestrainer Henrik Rödl zum Start der Vorrunde ein Duell mit dem Dauerrivalen Frankreich und eine insgesamt lösbare Aufgabe. Die Auswahl des Deutschen Basketball-Bunds trifft in der Gruppe G in Shenzhen zudem auf die Dominikanische Republik und Außenseiter Jordanien.

"Wir sind mit Frankreich zusammen klarer Favorit in der Gruppe. Und dann mal schauen. Vorausgesetzt, alle sind gesund und können spielen, kann dieses Team sehr viel erreichen", sagte Ex-Nationalspieler Dirk Nowitzki der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Zum Glück sind wir nicht in der USA-Gruppe gelandet", sagte Rödl erleichtert. "Die Überkreuzgruppe ist allerdings brutal schwer."

Wenn die deutsche Mannschaft um NBA-Star Dennis Schröder wie geplant als eines der besten zwei Teams ihrer Gruppe weiterkommt, warten in der Zwischenrunde anspruchsvolle Gegner. Litauen, Kanada, Senegal und Australien wären in Nanjing die möglichen Kontrahenten. Auch hier schaffen zwei von vier Teams den Sprung in die nächste Runde.

Frühestens im Viertelfinale könnte es gegen die USA gehen. In einer der bestbesetzten Vorrundenstaffeln treffen die favorisierten Amerikaner auf die Türkei, Tschechien und Japan. "Mann, war das spannend", sagte Kapitän Robin Benzing. "Beinahe wären wir in der USA-Gruppe gelandet. Dann war die Losfee aber auf unserer Seite."

Bei der WM vom 31. August bis 15. September (Magenta Sport) stehen zudem sieben Tickets für Olympia 2020 in Tokio auf dem Spiel, die zwei bestplatzierten Europäer qualifizieren sich für die Sommerspiele. "Die Gruppe kommt uns entgegen, keine Frage. Erster oder Zweiter zu werden, sollte definitiv drin sein", sagte Maximilian Kleber der "Rheinischen Post".

Als Weltranglisten-22. befand sich Deutschland trotz einer souveränen WM-Qualifikation nur im fünften von acht Lostöpfen und bekommt es zumindest direkt mit einem Hochkaräter zu tun. Bei fünf der vergangenen sechs Europameisterschaften ging es für die DBB-Auswahl gegen die Franzosen, zuletzt feierten Schröder&Co. 2017 einen 84:81-Achtelfinalsieg. Gegen die Dominikanische Republik bestritt das deutsche Team noch kein offizielles Länderspiel, im einzigen Duell mit Jordanien gab es 2010 einen Sieg in der WM-Vorrunde.

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