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Projekt am Schönfelder Weg kostet insgesamt 4,9 Millionen Euro

Neubau
Spatenstich für Kita "Pankewichtel"

Mit vereinten Kräften: Bürgermeister André Stahl (3.v.l.) vollzieht mit weiteren Partnern den ersten Spatenstich.
Mit vereinten Kräften: Bürgermeister André Stahl (3.v.l.) vollzieht mit weiteren Partnern den ersten Spatenstich. © Foto: Kai-Uwe Krakau
Kai-Uwe Krakau / 19.03.2019, 07:00 Uhr
Bernau (MOZ) Für die Kita "mit dem wohl größten Spielplatz der Stadt", so Bürgermeister André Stahl (Linke), ist am Montag am Schönfelder Weg in Bernau der erste Spatenstich erfolgt. Die Einrichtung, die an den künftigen Panke-Park und das dort entstehende Wohngebiet angrenzt, wird Platz für 150 Mädchen und Jungen haben. Die Baukosten einschließlich der Erschließungsarbeiten betragen 4,9 Millionen Euro. Das Land Brandenburg fördert das Vorhaben mit 2,3 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Stadtumbau".

"Der Standort steht symbolisch für die Stadt", erklärte Stahl vor zahlreichen Gästen, darunter auch einigen Stadtverordneten. Eine ehemals militärisch genutzte Liegenschaft werde zu einem Wohngebiet entwickelt, es entstehe ein Park und man schaffe gleichzeitig die erforderliche soziale Infrastruktur. Auch die verkehrliche Anbindung über die Albertshofer Chaussee sei gelöst, so der Rathauschef. Das "Nadelöhr" Börnicker Chaussee solle zudem entschärft werden. "Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch den ersten Spatenstich für die Ladestraße vollziehen können", so der Verwaltungschef. Darüber hinaus sei man mit der Barnimer Busgesellschaft über eine bessere Anbindung des Standorts im Gespräch.

Urs Ganter vom gleichnamigen Architektenbüro aus Bernau lobte die zügige Bearbeitung des Bauantrags. "Wir haben ihn im März 2018 gestellt, bereits im September lag die Genehmigung vor", so Ganter.

In der neuen Kindertagesstätte, sie hat bereits den Namen "Pankewichtel", sollen die Bedürfnisse der Mädchen und Jungen im Mittelpunkt stehen. Das Haus solle Geborgenheit und Gemütlichkeit ausstrahlen, hieß es. Errichtet wird das Gebäude in L-Form. Zum Schönfelder Weg ist es zwei-, zum Garten hin nur noch eingeschossig. Die Kita wird in Massivbauweise errichtet und erhält große Erkerfenster. Der Garten soll dem Bernauer Nachwuchs zur Erholung dienen. An ihn schließt sich der Panke-Park an. Es wird zudem geschwungene Wegeführungen geben sowie verschiedene Elemente, die das Thema "Wasser" aufgreifen.

Insgesamt wird das Haus zwei Bereiche haben. In einem befindet sich die Betreuungseinrichtung mit elf Gruppen- sowie mehreren Funktionsräumen sowie einer Küche. Öffentlich zugänglich sind der 36 Quadratmeter große Vereinsraum und eine barrierefreie Toilette.

Der Bau ist in 20 Lose aufgeteilt, davon sind sechs bereits vergeben. Mit der Fertigstellung des Projekts wird im Frühjahr 2020 gerechnet. Die ersten 30 Mädchen und Jungen besuchen bereits eine sogenannte Vorläufer-Kita. Für die nächste Einrichtung wird schon geplant.

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