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FSV Union Fürstenwalde in fünf Regionalliga-Partien gegen den ZFC noch ungeschlagen / Heimspiel am Sonntag

Fußball
Lieblingsgegner aus Meuselwitz

Vierter Heimsieg in Folge angestrebt: Martin Zurawsky – hier beim 0:0 in der Vorwoche beim FC Oberlausitz Neugersdorf im Zweikampf mit Jakub Moravec (Nr. 23) – empfängt am Sonntag mit dem FSV Union Fürstenwalde die Gäste vom ZFC Meuselwitz.
Vierter Heimsieg in Folge angestrebt: Martin Zurawsky – hier beim 0:0 in der Vorwoche beim FC Oberlausitz Neugersdorf im Zweikampf mit Jakub Moravec (Nr. 23) – empfängt am Sonntag mit dem FSV Union Fürstenwalde die Gäste vom ZFC Meuselwitz. © Foto: Florian Richter
Kai Beißer / 22.03.2019, 21:49 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Der in diesem Jahr zu Hause noch ungeschlagene Fußball-Regionalligist FSV Union Fürstenwalde empfängt am Sonntag den ZFC Meuselwitz. Gegen die Gäste aus dem Altenburger Land in Thüringen haben die Spreestädter noch keine der fünf Partien in der 4. Liga verloren. Die Chancen stehen also nicht schlecht für einen erneuten Heimsieg.

Drei Spiele hat der FSV Union seit Anfang Februar in der Rückrunde der Regionalliga-Saison 2018/19 in der heimischen Bonava-Arena bestritten, dreimal gewann der Gastgeber mit 1:0 – gegen Budissa Bautzen, Optik Rathenow und zuletzt gegen Hertha BSC II. Jetzt kommt also der ZFC Meuselwitz. Jene Mannschaft, gegen die die Domstädter am 23. September nach zuvor acht sieglosen Spielen den ersten Dreier eingefahren hatten.

Man könnte meinen, die seit fast vier Jahren vom ehemaligen Jenaer Zweitliga-Stürmer Heiko Weber trainierte Mannschaft sei der Lieblingsgegner der Fürstenwalder, denn in den fünf Duellen seit dem Aufstieg in Liga 4 gab es zwei Siege und drei Unentschieden.

"Aber für diese ganzen Statistiken können wir uns nichts kaufen", weiß Trainer André Meyer. "Wir müssen uns jeden Erfolg neu erarbeiten." Aber natürlich hofft der 35-Jährige auf den nächsten Heimsieg, "und die Chancen dafür stehen gut. Wir haben in diesem Jahr viermal zu Null gespielt. Das zeigt, dass die Mannschaft gefestigt ist."

Zehn Punkte hat der FSV Union aus den sechs Partien geholt, führt als Zehnter die zweite Tabellenhälfte an. Die Meuselwitzer, auswärts erst mit sieben Zählern, haben bereits 47 Gegentore kassiert – gemeinsam mit der VSG Altglienicke so viele wie keine andere Mannschaft der Liga. Zuletzt gelang immerhin ein 2:0 über den Tabellenvorletzten Bischofswerdaer FV, durch das sich der ZFC als Tabellen-14. etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte.

Weber hatte die Fürstenwalder beim 0:4 bei Wacker Nordhausen beobachtet. "Ein bissiges und sehr ehrgeiziges Team, das auch robust und geradlinig agieren kann", sagt der 53-Jährige. "Und auf eigenem Platz sind sie besonders stark."

Kollege Meyer wird dies mit Genugtuung vernehmen. Im Training am Freitagmittag hatte er besonderen Wert auf die spielerischen Elemente gelegt. "Unser Fußball sah zuletzt nicht unbedingt schön aus. Aber wir wollen wieder ein anderes Gesicht zeigen." Dazu gehören auch Tore, deshalb standen beim Abschlusstraining am Sonnabend ab 11 Uhr Torvorbereitung und Abschlüsse im Vordergrund.

Verzichten muss André Meyer neben den Langzeit-Ausfällen Franz Hausdorf und Cihan Kahraman auch auf Yasar Cinar: Der 18-jährige Neuzugang ist krank, muss sogar Antibiotika nehmen. "Aber wir sind gut drauf – und ja, der Gegner sollte uns liegen", hofft nicht nur der Trainer auf einen ertragreichen Sonntag.

Heiko Weber fordert indes von seiner Mannschaft ebenfallseinen Dreier. "Der Kader ist komplett fit, ich kann also aus dem Vollen schöpfen", sagt der Coach. "Wir dürfen uns von den körperbetont spielenden Fürstenwaldern nicht überraschen lassen, müssen nach der Balleroberung schnellstmöglich ins Umkehrspiel kommen und dann auch die nötigen Tore machen", gibt Weber vor. "Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Frühes Pressing und eine aggressive Zweikampfführung sindgefragt, damit der Gegner nicht zur Entfaltung kommen kann."

Der Trainer setzt dabei auch auf die beiden 20 Jahre alten Winter-Neuzugänge Paul Sahanek (kam von Rapid Wien) und Bastian Strietzel (vom FC Internationale Leipzig), die auf Anhieb zu Stammspielern in der Abwehr avancierten. Erfolgreichste Torschützen der Meuselwitzer sind derweil der Grieche Nikolaos Giannitsanis (8) und der Albaner Romarjo Hajrulla, derbisher siebenmal getroffen hat.

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