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Barnimer Musikschüler räumen Preise ab / Sechs qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"

Wettstreit
Barnimer räumen bei Jugend musiziert ab

Susan Hasse / 25.03.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 25.03.2019, 08:01
Eberswalde (MOZ) Für die 17 Nachwuchsmusiker der Kreismusikschule Barnim war der Landeswettbewerbs "Jugend musiziert", der  in diesem Jahr in Eberswalde stattfand, von Erfolg gekrönt. Sechs haben sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

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Von der Barnimer Musikschule sind in diesem Jahr 17 Nachwuchsmusiker angetreten, davon konnten sich insgesamt sechs für den Bundeswettbewerb qualifizieren. In den unteren Altersklassen, die noch nicht am Bundeswettstreit teilnehmen können, bekamen drei weitere Barnimer Nachwuchsmusiker einen ersten Platz. Insgesamt gab es 14 Preise für Barnimer Musik-schüler.

"Wir sind sehr gut aufgestellt", freut sich Christian Schommartz, Leiter der Barnimer Musikschule. Seine Einrichtung war in diesem Jahr Gastgeber des Landeswettstreits "Jugend musiziert". "Die Organisation grenzte an Perfektion", lobt Gabriel Zemke, Vorsitzender des Landesausschuss "Jugend musiziert" die Eberswalder Einrichtung in den höchsten Tönen. Auch Christine Damman, Projektleiterin ist des Lobes voll von der guten Atmosphäre in Eberswalde. Zudem zeigt sie sich vom  hohen Niveau der Nachwuchsmusiker im Land begeistert. Und so konnten sich am Ende 96 Jugendliche aus Brandenburg für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Herausstechen würden bei den  Nachwuchsmusikern die Schüler des Landeskonservatoriums Cottbus, das besonders viele Preise einheimste.

Doch auch an kritischen Worten fehlt es bei der feierlichen Preisvergabe in der Aula des Humboldt-Gymnasiums nicht: So moniert Gerrit Große, Vorsitzende des Verbands der Musik- und Kunstschulen Brandenburg die zu geringe Bezahlung der Lehrkräfte an den öffentlichen Musikschulen. Sie würden deutlich weniger Gehalt bekommen als etwa Musiklehrer an der Grundschule. Dieses eklatante Missverhältnis könnte sich nachteilig auf die Qualität der Ausbildung auswirken, da viele Lehrer in besser bezahlte Jobs wechselten. Auch der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski schlug in diese Kerbe und fordert, dass die Musikschulen "eine Kehle drauflegenmüssen".

Aus dem Barnim konnte sich das Trio Johanna Wilke (Violoncello), Fiene Bork (Klarinette) und  Theodor Zerche (Klavier) für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Auch die Sängerin Sophie Bader von der hiesigen Musikschule überzeugte und darf im Juni nach Halle fahren. Luana Witt und Nina Drämel machten in der Kategorie Gesang/Pop einen veritablen 2. Platz. Auf Platz 1 landeten auch die Streicher  Leonard Stanoschefsky (Kontrabass) und Emanuel Kruopis (Violoncello), beide dürfen ebenfalls beim Bundeswettbewerb antreten. Die Barnimer Schülerinnen Leonie Wegner und Miriam Lenz holten einen 2. Platz mit ihren Gitarren. Alexander Gahabka bekam mit dem Akkordeon die höchste Punktzahl der Kategorie. Philip Benkenstein spielte sich mit dem Instrument auf den 2. Platz. Beide Musiker sind allerdings noch zu jung, um am Bundeswettbewerb teilzunehmen. In der Kategorie Klavier und Blasinstrument erspielten sich Juna Ruby Kruschel und Anastasia Meier den ersten Platz. Auch sie sind noch zu jung für den Bundeswettstreit. Maximilian Kroiher am Fagott und Robert Steffen am Klavier von der Musikschule Barnim bekamen einen 2. Platz. Charlotte Hoffmann (Querflöte) sowie Sophia Goldberg am Klavier erspielten ebenfalls Platz 2. Auch Lucy Krienke mit ihrer  Querflöte, zusammen mit Sandra Ernst am Klavier erspielten sich Platz 2. Für die beiden Elfjährigen war es der erste gemeinsame Wettstreit, den sie souverän meisterten. "Für die Mütter ist es am aufregendsten", meint Bianka Krienke zum Auftritt ihrer Tochter. Im nächsten Jahr wollen die beiden Nachwuchstalente auf jeden Fall wieder dabei sein. Bis dahin heißt es, üben, üben üben.

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