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Rezepte für die Pflege von morgen

Rezepte gesucht: Mit der zunehmenden Zahl alter Menschen und einem schlechten Image des Berufsstandes steht die Pflege vor großen Fragen. Im Barnim sind mehr als 10 000 Menschen pflegebedürftig – das sind rund sechs Prozent der Gesamtbevölkerung im Landkreis.
Rezepte gesucht: Mit der zunehmenden Zahl alter Menschen und einem schlechten Image des Berufsstandes steht die Pflege vor großen Fragen. Im Barnim sind mehr als 10 000 Menschen pflegebedürftig – das sind rund sechs Prozent der Gesamtbevölkerung im Landkreis. © Foto: Oliver Berg
Ellen Werner / 10.04.2019, 07:00 Uhr
Eberswalde (MOZ) Auch im Barnim steigt die Zahl der alten Menschen. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, die sie versorgen. Antworten auf die Pflegemisere suchte die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstagnachmittag mit einer Veranstaltung im Haus Schwärzetal. Zur Frage "Wie kann das Pflegesystem der Zukunft aussehen" haben dort unter anderem der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus (CDU) und Barnims Landrat Daniel Kurth (SPD).

Vom Publikum – angemeldet hatten sich rund 70 Menschen, die im Pflegebereich tätig sind – gefragt war vor allem Westerfellhaus. Der Mann, der einen Großteil der Maßnahmen angeregt hat, mit denen die Bundesregierung jetzt die Rahmenbedingungen der Pflege verbessern will. Sie reichen von 13 000 zusätzlichen Fachkräften über finanzielle Anreize bis hin zur Entlastung pflegender Angehörige.

Finanzierungsmodell debattiert

Ob nicht Mitarbeiter, "die jetzt noch motiviert sind", mit finanziellen Anreizen gebunden werden könnten? Das wollte eine Frau, Pflegefachkraft bei der GLG, wissen. "Fliegende Fische lassen sich nicht mehr fangen", spielte sie auf die Prämien an, mit denen Westerfellhaus Berufsaussteiger in die Branche zurückholen will. Viele Kollegen seien etwa zu Wochenendarbeit nur noch finanziell zu motivieren. Westerfellhaus führte als alternativen Ansatz, Mitarbeiter zu entlasten, sogenannte Flex-Pools an, die Teams verstärken können.

Burkhard Thomaschewski aus Panketal fragte, ob es möglich wäre, Gelder der Krankenversicherung umzusteuern, um die Pflege zu stärken. Hier setzt der Pflegebevollmächtigte noch auf die aktuelle Debatte. Diskutiert werden etwa Steuerzuschüsse oder eine Deckelung von Eigenanteilen. Vor allem um das künftige Finanzierungsmodell ging es bei der Veranstaltung auch der SPD-Landtagsabgeordneten Britta Müller. "Wir brauchen wirklich diese Haltelinie, diese Deckelung", erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion das Zwischenziel auf einer "langen Geraden" – hin zur Pflegevollversicherung, wie sie Brandenburg bereits 2018 als Bundesratsinitiative eingebracht habe. Wichtig für die Pflege von morgen sei zudem der Ausbau der kommunalen Pflegeberatung, sagte Müller. Im Barnim solle dies geschehen, bekräftigte Landrat Daniel Kurth. "In wenigen Wochen soll die Pflegeinitiative Barnim ins Leben gerufen werden", sagte er.

Auch für das Netzwerk aller derjenigen, die mit Pflege zu tun haben, dürfte die Personalfrage im Vordergrund stehen. 6400 neue Pflegekräfte werden künftig im Barnim gebraucht, sagt Kurth.

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Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:19:20

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:51

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:50

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:49

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:49

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:49

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:49

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Karl Heinz Günther 15.04.2019 - 13:16:49

Die "freie Marktwirtschaft schafft die Voraussetzungen und macht's möglich.

Beide Kommentatoren haben völlig recht. So lange dieses System funktioniert, wird sich leider nichts ändern. Jeder vernünftige und richtige Vorschlag wird ignoriert und findet bei den Verantwortlichen kaum Gehör. Ich würde gern eine Partei wählen, die das ändert, leider habe ich bisher vergebens gesucht.

Steffi Schneemilch 15.04.2019 - 12:32:56

Es wird an Lösungen intensiv gearbeitet, denn das betrifft uns alle.

Lieber Herr Heinrich, Sie sprechen etwas ganz wichtiges an. Die Würde des Menschen - hier im Speziellen des zu pflegenden Menschen. Genau darauf wieß auch intensiv in dieser Veranstaltung Britta Müller hin - als eines der Kernthemen der Pflege. Genau das zählt darauf ab, wenn es darum geht, dass mit der Pflege auch Gewinne erzielt werden können/dürfen. Dies führt aber zu dem Umstand, dass diverse Pflegedienste die gleichen kleinen Orte parallel anfahren und Nachbarn pflegen - somit mehr Zeit auf den Straßen verbringen als tatsächlich am Patienten zu haben. Mit Verlaub - ein völlig irres System. Hier spielt es keine Rolle, ob man Wege vielleicht optimieren könnte, man sich auf einen Pflegedienst im Sinne aller bei fest zugesicherter Pflegequalität (!) einigen könnte. Nein, es gibt sogar ein Gesetz, was dem Pflegenden zugesteht eine freie Pflegedienstwahl zu haben. Auch das ist Würde! Aber ist das generationengerecht, wenn unsere Pflegekassen als Teilkaskoversicherung eine generationengerechte gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen haben? Ist es für die Angehörigen zumutbar, die vielleicht selbst noch Kinder betreuen, deren Ausbildung finanzieren, Vollzeit arbeiten, sich selbst weiterbilden müssen, etc.?...und dann selbst pflegebedürftig werden im Alter? Es muss umgedacht werden. Und ich kann Ihnen nicht ganz zustimmen...Mit der Einführung der Möglichkeit zur Familienpflegezeit über Manuela Schwesig (ich glaube 2015) sind langsam Wege aufgezeigt worden, wie Pflege menschennah durch Familie, durch Abmilderung der wirtschaftlichen Zwänge der pflegenden Angehörigen möglich gemacht werden kann. Ein erster Schritt, der sich mit vielen anderen verzahnen muss. Allerdings muss ganz weit davor, die professionelle Pflege durch auf eine ganz andere anerkennende Ebene gehoben werden. Denn das diese die emotional Nahe Pflege durch Familie nicht ersetzen kann, ist klar - den sie hat einen sehr hohen fachlichen Anspruch in erster Linie zu erfüllen. Und das muss anständig honoriert werden. Und dann ist Pflege auch Berufung nicht nur Broterwerb.

Bodo Heinrich 11.04.2019 - 17:28:18

Rezepte für die Pflege von morgen - in der Pflege nix Neues

Es ist wie es ist, das Thema Pflege scheint grundsätzlich auf einem Auge blind zu sein. In den Beiträgen, Diskussionen, Polit-Talks u.s.w. geht es vorrangig immer um die Positionen "fehlendes Personal", fehlende Zeit, fehlendes Geld". Grundsätzlich ist das korrekt, dennoch tut sich hier ein großes gesamtgesellschaftliches Problem auf. Es geht letztendlich um die Frage der Menschenwürde für betroffene Menschen in Pflegesituationen. Die Politik verschließt mehrheitlich seit Jahrzehnten die Augen vor der konkreten Pflegesituation. Es wurde zugelassen, dass sich eine Mega-Pflegeindustrie entwickelt hat, wo das Geld, der Profit und teilweise menschenunwürdige Pflegenormen im Vordergrund stehen. Wie kann man mit Pflegeauftrag Millionär werden? Wie ist es möglich, dass in kürzester Zeit Privatpflegedienste wie Pilze aus der Erde schießen oder Pflege und Altersheime zwischenzeitlich eine bessere Investition, als andere Wirtschaftszweige darstellen? Auf Grund der Pflegesituation in Deutschland ist es sicher einfacher, Geldquellen, Förderungen und Steuerzugeständnisse zu erschließen. Wenn jedoch einmal die Frage nach der Würde dieser betroffenen Menschen gestellt wird, müsste es da heißen: Mit Pflege wird kein Gewinn oder Profit erwirtschaftet (der Begriff "erwirtschaftet" ist hier schon völlig daneben). Kluge Menschen sagten einmal: Pflege gehört nicht in "Private Hände"! Damit hatten sie Recht, denn mit der Menschenwürde darf es kein "Geld verdienen" geben. Wenn dieser Grundsatz Einzug in unsere Gesetze finden würde, gäbe es sicher nicht solch ein Desaster im Pflegebereich. Hier hat der Staat und die Politik völlig versagt! Pflegeheime gehören in "öffentliche" Hände mit dem obersten Anspruch, der Menschlichkeit tätig zu sein - keine unmenschlichen Normen oder Zeitvorgaben, gut ausgebildetes Stammpersonal, statt ständig neue Gesichter von Kurzzeitpraktikanten, Aushilfskräften bzw. schlecht geschultem Personal. Der Pflegeberuf ist eine wahre Berufung, Pflege eines Menschen sollte höchste Anerkennung genießen und nicht dem "Mammon" dienen. Apropos Geld! Warum ist nicht den zuständigen Politikern und Fachleuten der Einfall gekommen, der Familie, die zumeist zu einem pflegenden Menschen dazugehört, etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Warum müssen oftmals schon Menschen mit niedrigen Pflegestufen ins Pflegeheim, der Tagespflege oder im Pflegedauerdienst landen. Sicher gibt es oftmals den Wunsch von Angehörigen, die Mutter, den Vater o.ä. zuhause oder der Nachbarschaft zu pflegen. Oftmals hapert es an der Zeit für die Pflege und am lächerlichen Pflegegeld. Wenn eine Tochter, ein Sohn oder ein Enkelkind die Mutter, den Vater, die Oma oder den Opa pflegen möchten, scheitert es oft an dem Pflegegeld. Ein Pflegeeinrichtung jedoch bezieht Dank staatlicher Hilfe tolle Pflegekosten, kann jedoch niemals nur annähernd die Qualität einer möglichen häuslichen Pflege erreichen. Das Verbleiben bei den Angehörigen, in vertrauter Umgebung ist sowieso nicht mit Geld zu bezahlen. Da kommt der Aufschrei aus der Pflegeindustrie: Zuhause - fehlende Fachkompetenz, fehlende Ausbildung und räumlich/technische Voraussetzungen bzw. Möglichkeiten. Das jedoch ist alles machbar, es gibt viele arbeitslose Angehörige bzw. Angehörige in Teilzeittätigkeiten/Mehrfachtätigkeiten, wo sich eine staatlich finanzierte Pflegegrundausbildung anbieten würde. Sicher gäbe es viele Angehörige, die ein solches Angebot gern annehmen würden, wo die Möglichkeiten für eine häusliche Pflege gegeben wären. Mit einem entsprechenden Abschluss und einem annehmbaren Pflegegeld (wenn es die Hälfte von dem einer Pflegeinrichtung betragen würde, wäre es super) ließe sich viel Geld für die Pflege- bzw. Krankenkasse sparen und es gäbe die Chance für mehr Menschlichkeit in der Pflege!

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