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Barnimer Siege beim Dressur- und Springturnier Elisenau

Pferdesport
"Quaxi" hatte diesmal seine Nerven gut im Griff

Britta Gallrein / 16.04.2019, 23:15 Uhr
Elisenau Das Besondere am Reitsport ist, dass man einen vierbeinigen Partner an seiner Seite hat. Das kann oft eine große Freude sein, aber manchmal auch schwierig. Anne Wendler kennt diese Probleme aus dem EffEff. Den elfjährigen Wallach "Quai Gon", genannt "Quaxi", hat sie vor vier Jahren übernommen – da befand er sich auf L-Dressur-Niveau. Inzwischen hat sie den Braunen gemeinsam mit ihren Trainern bis auf S-Niveau, also zur schweren Klasse, ausgebildet. Die Lektionen beherrscht der Wallach, aber ob die beiden sie im Viereck dann auch so präsentieren können, ist nicht immer garantiert.

"Er ist eigentlich ein totales Kuschelpferd. Aber im Viereck wird er leider oft ganz schön heiß und hört dann nicht mehr richtig auf mich, sondern ist übermotiviert", beschreibt Wendler, die Vorsitzende des Zepernicker Pferdesportzentrums, das Problem. In der M**-Dressur hatte der Oldenburger Wallach diesmal aber seine Nerven im Griff und die beiden zeigten einen harmonischen, schönen Ritt, den die Richter Manuela Tillack-Lübke und Klaus Egold mit der Traumnote 8,4 bewerteten. "Ich wusste, dass es ein guter Ritt war, aber dass sie mit der Note so hoch gehen, hätte ich nicht gedacht", freut sich die Berufsreiterin, die damit die Prüfung gewinnen konnte.

Turnierveranstalter Alexander Gibson war rundum zufrieden mit dem 24. Turnier auf seiner Reitanlage. "Es waren viele und auch sehr gute Reiter und Pferde am Start", freute er sich. Seine eigenen Schülerinnen konnten ebenfalls viele Schleifen einheimsen. "Alle Reiterinnen aus unserem Verein waren platziert." So konnte sich Cornelia Behnfeld in der E-Dressur platzieren, Ehefrau Meino Gibson wurde mit Jake Dritte in der L-Dressur.

Den schönsten Erfolg für den gastgebenden Verein erritt aber Tochter Kimberley Gibson. Auf Tingirl sicherte sie sich den Sieg im schwersten Springen des Turniers, einem M**-Springen mit Stechen. Mit Diarados Röschen kam sie in derselben Prüfung auf Platz drei.

"Unsere Diana Hahn wollte bei uns ihr ersten M-Springen reiten, aber leider hat sich ihr Pferd einen Tag vorher auf der Koppel verletzt", bedauert Gibson. Dafür sicherte das Quartett aus Eva Carlotta Kirsch auf Lausanne, Kimberley Gibson auf Columna, Sarah-Marie Noack auf Lorant und Philipp Lyck-John auf Quantos dem RV Elisenau den Sieg im Mannschaftsspringen. Eva Charlotta Kirsch hatte doppelt Grund, stolz zu sein, denn auch Paramo Presto, dem Pferd von Kimberley, durfte sie ihr erste M-Springen absolvieren.

Die 22 Vereinsmitglieder haben nach dem Turbo-Turnierwochenende nun Zeit, sich zu erholen und selber auf Turnieren zu starten, bevor es mit dem zweiten Turnier im Oktober weiter geht.

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