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Fußball
Doppelschlag der Gäste in der Anfangsphase

Ab durch die Mitte: Der Müllroser Christopher Krüger (rechts) sucht gegen die Luckenwalder nach einem Durchschlupf.
Ab durch die Mitte: Der Müllroser Christopher Krüger (rechts) sucht gegen die Luckenwalder nach einem Durchschlupf. © Foto: michael benk
Volker Rudolph / 17.04.2019, 02:00 Uhr
Markendorf Früh in der Partie wurden die Karten auf den Tisch gelegt. Keine zehn Minuten waren vergangen, da hatten die Zuschauer bereits zwei Treffer gesehen. Nach sechs Minuten vollendete Richard Juhasz per Volleyschuss ins untere linke Eck. MSV-Torwart Philipp Reschke war chancenlos. Und Luckenwalde legte direkt nach. Eine Hereingabe von der rechten Seite konnte nicht konsequent abgewehrt werden. Der beste Spieler an diesem Tage, Denys Repetylo, netzte sehenswert mit der Hacke ein. Ein echter Kunstschuss, der aber aus einer Zufallssituation zustande kam. MSV-Keeper Reschke war auch hier chancenlos.

Die Hausherren waren geschockt. Nur wenige Aktionen fanden die Schlaubetaler in Richtung Gegentor. Die Gäste aus Luckenwalde konnten aufgrund ihrer beiden Treffer früh einen Gang zurückschalten. Fortan gab es auf beiden Seiten keine fußballerischen Feinheiten mehr zu sehen. Wie aus dem Nichts dann aber der Anschlusstreffer des MSV. Abermals ein Zufallsprodukt. Paul Herrmann tauchte mit dem Ball am Fuß vor Keeper Sandro Soraru auf und schob den Ball zu seinem 19. Saisontreffer ein.

Für die Gäste war der Anschluss-Treffer anscheinend ein Weckruf. Prompt legte Luckenwalde wieder eine Schippe drauf. Nach einem Einwurfsprangen gleich drei Müllroser unter dem Ball durch. Alexander Michael hatte keine Probleme, den Ball zum 1:3 im Tor unterzubringen (26.).

Der zweite Durchgang dieser durchschnittlichen Landesklassenpartie zeigte keine weiteren Höhepunkte. Einzig sehenswert waren mehrere Großtaten durch MSV-Keeper Reschke, der sein Team an diesem Tage vor einer noch höheren Niederlage schützte. Die Müllroser waren bemüht, die Niederlage abzuwenden. Zu allem Überfluss kassierten die Hausherren dann noch das 1:4. Richard Juhasz schnürte seinen Doppelpack und netzte in der 67. Spielminute zum 4:1-Endstand ein.

Damit mussten die Müllroser den dritten Misserfolg in Serie hinnehmen und fungierten für den FSV, der fünf Spiele sieglos war, als Punktelieferant. Der MSV bleibt damit Achter.

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