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In der Günterberger Kneipen-Spielstätte bezwingt der Gastgeber den Liga-Dritten aus Templin und besitzt nun beste Chancen, am Ende des Spieljahres 2018/19 auf Rang 4 einzukommen.

Kegelbillard
"Oskar" zeigt großen Siegeswillen

Bester Günterberger des Abends: Jürgen Reck ("Oskar") schaffte im Heimspiel gegen Pool & Kegel Templin 215 Points. Der 74-Jährige war damit Punktbester seiner Mannschaft, die auf sehr gutem Weg ist, die Ligasaison als Tabellenvierter abzuschließen.
Bester Günterberger des Abends: Jürgen Reck ("Oskar") schaffte im Heimspiel gegen Pool & Kegel Templin 215 Points. Der 74-Jährige war damit Punktbester seiner Mannschaft, die auf sehr gutem Weg ist, die Ligasaison als Tabellenvierter abzuschließen. © Foto: Rainer Fehlberg
Rainer Fehlberg / 17.04.2019, 05:00 Uhr - Aktualisiert 17.04.2019, 14:47
Günterberg ( ) Am 25. und damit vorletzten Saison-Spieltag der Kegelbillard-Kreisliga stand dem Team Rot-Weiß Günterberg I in seiner Billardkneipe die schwere Heim-Prüfung gegen die Mannschaft von Pool & Kegel Templin (3.) bevor. Der Gastgeber wahrte mit einem 828:741-Erfolg klar seine Anwartschaft auf den vierten Ligarang.

Diesen Siegeswillen des Gastgebers spürte man gleich bei Altmeister Jürgen Reck (von allen "Oskar" gerufen). Er legte gegen Heinz Zuchhold im Duell der 74-Jährigen eindrucksvoll los, wofür 125 Punkte im ersten Durchgang sprechen. Mit 216 Punkten war er schließlich bester Günterberger. Aber die drei anderen standen ihm kaum nach: Heiko Schmidt mit 208, Peter Kobus mit 204 und Andreas Ziebarth mit 200 Punkten bewiesen große mannschaftliche Geschlossenheit.

Die Templiner Akteure hatten mit Ausnahme von Sven Borde ihre Form zu Hause gelassen. Borde (215) konnte sich – mit minimalem Vorsprung – des Ansturms von "Oskar" auf seinen Platz im 12er-Feld der Kreis-Einzelmeisterschaft erwehren. Bleibt die Frage, warum die Günterberger die Gäste so deutlich distanzierten? Es schwirrten einige Theo­rien durch die Billardkneipe von Christel Kurz: Lag’s am Willen der Gastgeber? An den Tischen? Oder etwa an den Günterberger Frauen, wie behauptet wurde?

Westphal und Peters vorneweg

Die weitere Anwartschaft auf den vierten Rang untermauerte auch die SG Greiffenberg I mit dem 838:793-Auswärtssieg beim SV Boitzenburg I. SGG-Haupt­akteure beim Sieg waren Frank Westphal (246 Points) und Torsten Peters (243); Boitzenburgs Helmut Zöphel konnte trotz herausragender 265 Punkte sein Team nicht retten. Die Boitzenburger müssen am letzten Spieltag aufpassen, nicht noch von einer Zweiten in der Tabelle überholt zu werden.

Gerswalde I hatte nicht allzu große Mühe, das Team SG Milmersdorf I mit 887:780 nach Hause zu schicken. Der Vizemeistertitel ist damit perfekt. Wolfgang Klaffki (249) und Marco Rieger (233) waren die Besten, Milmersdorf musste somit die Ambitionen auf Rang 4 begraben. Der Lychener SV II beendete mit einem 751:593-Sieg gegen Gerswalde II seine erste Saison in der Kreisliga: Ende gut – ziemlich alles gut, lautet das Fazit. Steve Wendland (diesmal wieder mit 219 Punkten) wäre ein erster Kandidat auf den – noch nicht ausgerufenen – Titel "Bester Nachwuchsspieler"!

Heiß umkämpft war die Partie Milmersdorf II kontra Günterberg II: Es ging für den Sieger um die beste Ausgangsposition im Kampf um den Titel "Beste Zweite der Liga". Entsprechend knapp ging es beim 709:690-Sieg des Gastgebers zu. Die einzelnen Leistungen waren insgesamt nicht berauschend, dafür stand wohl doch zu viel auf dem Spiel.

Greiffenberg II hat nur noch eine theoretische Chance auf diesen inoffiziellen Titel. Doch gegen Boitzenburg II hielt das Team diese Mini-Chance beim 790:601 mit beiden Händen fest. Eine Billard-Besonderheit war zu konstatieren: die Zahlenreihe 203, 204, 205 und 206. Die ersten drei Ziffern waren die Ergebnisse der Siegteam-Spieler Mike Petrautzki, Marcel Köhler und Maik Fankhauser, während die größte Punktzahl des Abends dem Boitzenburger Axel Tesch zustand.

Schwere Heimaufgaben am allerletzten Spieltag

Am 26. April endet der Liga-Spielbetrieb 2018/19 – wenn es abschließend um Rang 4 geht, haben die beteiligten Teams äußerst schwere Heimauf­gaben zu erledigen: SV Günterberg I empfängt den zweitplatzierten Gerswalder SV I, während die SG Greiffenberg I sogar den verlustpunktfreien Champion Lychener SV I zu Gast hat. Der wird sich nun seine "weiße Weste" sicher nicht am Schlusstag beschmutzen lassen wollen.⇥jm

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