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Fassadensanierung
Rathaus wird aufgehübscht

Frank Groneberg / 17.04.2019, 06:30 Uhr
Müllrose (MOZ) Sie sollen heute beginnen, die Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts der Rathaussanierung in Müllrose. Laut einem Aushang direkt am Rathaus, mit dem Mieter auf bevorstehende Einschränkungen aufmerksam gemacht werden, hätte bereits am Freitag vergangener Woche mit dem Aufbau der Baugerüste auf dem Rathaushof und auch vorn an der Straße gestartet werden sollen. Doch wie das Bauamt der Amtsverwaltung Schlaubetal auf Anfrage informierte, geht es nun am 17. April richtig los, also heute. Und zwar mit dem Aufstellen der Fassadengerüste. Und der Sperrung des Gehweges vor dem Rathaus. Immerhin: Höchsttempo 30 ist bereits mit entsprechenden Verkehrsschildern auf der Beeskower Straße im Bereich des Marktplatzes und des Rathauses angeordnet worden.

Schwerpunkt sind die Arbeiten an der Fassade im Innenhof. Die Fassade wird dort aber nicht komplett saniert. Sie wird lediglich einer Risssanierung unterzogen. Und wenn alle Risse beseitigt sind, bekommt die gesamte Fassade einen neuen Anstrich. Dieselben Arbeiten werden am südöstlichen Giebel durchgeführt. Zeitgleich lasse der Eigentümer des Nachbarhauses Beeskower Straße 6 die Fassade seines Hauses erneuern, so das Bauamt.

Im Zuge der Bauarbeiten wird dann auch die neue Rathausuhr über dem Haupteingang eingebaut. Gekauft ist sie bereits. Die Stadtverordneten hatten für den Kauf der Uhr noch mal zusätzlich 1000 Euro in den Haushalt für dieses Jahr eingestellt, zusätzlich zu den 4000 Euro, die dafür bereits im vergangenen Jahr bewilligt worden waren. Ursprünglich hatte die neue Rathausuhr bereits im vergangenen Jahr eingebaut werden sollen. Während der Bauarbeiten war aber festgestellt worden, dass die Elektroinstallation hinter der Uhr den heute geltenden Brandschutzrichtlinien nicht mehr entspricht.

Nach dem Abschluss dieses zweiten Bauabschnitts folgt dann im Mai der dritte Bauabschnitt. Dann werden die Fenster, die Türen und die Hoftore denkmalgerecht saniert. Die Fertigstellung der gesamten geförderten Sanierungsmaßnahme ist für Juni dieses Jahres geplant.

Die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Oder-Spree unterstützt die Sanierungsmaßnahme mit Fördermitteln. Konkret fördert der Landkreis die Fassadensanierung mit 15,64 Prozent der Gesamtkosten, höchstens jedoch mit 5000 Euro. So steht es im Zuwendungsbescheid der Unteren Denkmalschutzbehörde. Die geplanten Gesamtkosten für die Fassadensanierung belaufen sich auf knapp 32 000 Euro.

Das Müllroser Rathaus ist ein Baudenkmal und steht daher unter Denkmalschutz. Die Sanierungsarbeiten werden deshalb restauratorisch begleitet, und zwar von der Müllroser Restauratorin Anke Höchel-Pradel.

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