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Sanierung
Kein Geld für marode Konzerthalle

Muss dringend saniert werden: die Frankfurter Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach.
Muss dringend saniert werden: die Frankfurter Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach. © Foto: Thomas Gutke
Thomas Gutke / 17.04.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 18.04.2019, 10:24
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Hoffnungen auf eine Sanierung der maroden Konzerthalle haben sich vorerst zerschlagen. Die Stadt hatte sich um 2,7 Millionen Euro aus einem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen beworben. Erst am vorigen Donnerstag beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Liste mit 186 Projekten, die gefördert werden sollen. Das Volumen beträgt 300 Millionen Euro. Doch Frankfurt ist nicht dabei. Das geht aus einer Pressemitteilung des Innenministeriums hervor; rund 1300 Vorschläge waren von Kommunen eingereicht worden.

Frankfurt wollte von dem Geld die Veranstaltungstechnik und die Sanitäranlagen erneuern, den Orchesterprobenraum sanieren – und auch in den Brandschutz investieren. "Es ist bedauerlich, dass es nicht mit der Förderung geklappt hat. Jetzt müssen wir versuchen, auf anderen Wegen Mittel für eine Sanierung zu erschließen. Der Investitionsrückstau ist groß", sagt Baudezernent Jörg Gleisenstein.

Die mehrere Jahrhunderte alte, ehemalige Franziskanerkirche wird seit 1967 als Konzerthaus genutzt. Inzwischen sind die technischen Anlagen überholt, auch die Brandschutzvorrichtungen entsprechen nicht modernen Standards. Mehrere Anläufe für eine Sanierung scheiterten bislang am Geld. 2018 waren für 360 000 Euro immerhin die nötigsten Reparaturen vorgenommen worden, damit das Staatsorchester die Konzerthalle überhaupt weiter nutzen kann.

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