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Stadtverordnete, Bürgermeister sowie Vertreter des Bauhofes und der Sewoba zogen in Seelow eine gute Bilanz, notierten aber auch Mängel.

Sewoba
Wohngebiete inspiziert

Begehung: Die Verbindung vom Seelower Wohnblock Am Stadion zum Jungfernsteig harrt noch einer Gestaltung. Das Thema war bereits 2017 angesprochen worden. Die Fläche gehört der Stadt.
Begehung: Die Verbindung vom Seelower Wohnblock Am Stadion zum Jungfernsteig harrt noch einer Gestaltung. Das Thema war bereits 2017 angesprochen worden. Die Fläche gehört der Stadt. © Foto: sewoba
Doris Steinkraus / 17.04.2019, 07:00 Uhr
Seelow (MOZ) Das Schüssel-Problem ist keines mehr für die Seelower Wohnungsbaugesellschaft (Sewoba). Davon konnten sich die Mitglieder des Aufsichtsrates, der Stadt, des Bauhofes und des Unternehmens bei einer großen Wohngebietsbegehung in Seelow überzeugen. Vor zwei Jahren waren bei einer Begehung noch eine Reihe illegal angebrachter Satellitenschüsseln an Balkonen und Hauswänden notiert worden. "Wir haben über einen längeren Zeitraum das Thema im Fokus gehabt", erklärte Sewoba-Geschäftsführer Hans Peter Thierfeld. Auch mit Aushängen und in der Mieterzeitung war wiederholt darauf verwiesen worden, dass das Anbringen von Schüsseln nicht gestattet ist. Mieter wurden angeschrieben und aufgefordert, die Anbauten zu entfernen. Man sei auf gutem Weg, resümierte Thierfeld.

Parkflächen werden  erweitert

Als ein Problem zeigte sich beim Rundgang hingegen weiterhin die Parksituation. Die Plätze reichen nicht für alle Mieter. Es wird eng geparkt, so dass mitunter andere Fahrzeuge die Hauszufahrten nicht passieren können. "Wir werden in der Slubicer Straße in den Innenhöfen Bereiche zurück bauen und ergänzen, um mehr Parkplätze zu schaffen", erläuterte Kerstin Pilz von der Sewoba. Dafür soll zum Beispiel eine Hecke weichen. Aber auch nach diesen Maßnahmen werde es nicht für jeden Mieter einen Parkplatz geben, betonte sie. Man werde künftig verstärkt darauf achten, dass Feuerwehrzufahrten nicht zugeparkt und Grünflächen nicht als Abstellplatz genutzt werden.

Inspiziert wurden bei der Begehung auch alle zwölf Spielplätze der Sewoba. "Wir haben den Anspruch, ein kinder- und familienfreundlicher Vermieter zu sein", erklärte Thierfeld. In diesem Jahr begeht die Sewoba in ihrer jetzigen Struktur ihr 25-jähriges Bestehen. Es wird zum Anlass genommen, um in den Wohngebieten Sitzbänke in den Grünbereichen und an Spielplätzen aufzustellen. Insgesamt seien 25 solcher Jubiläums-Bänke mit integrierten Abfalleimern vorgesehen. "Wir werden nicht nur in Seelow, sondern in allen zehn Kommunen, in denen wir wirken, welche aufstellen", blickte Thierfeld voraus.

Insgesamt wurde eine positive Bilanz während des Rundgangs gezogen. Das schloss nicht aus, das diverse Mängel notiert wurden. Dazu gehörten defekte und angehobene Gehwegplatten, verbogene Schilder oder beschmierte Anlagen und beschädigte Streugutkästen. Solche Punkte wurden ins Protokoll aufgenommen und sollen nun schrittweise abgearbeitet werden.

Und es gab noch einen Appell an die Mieter: Nach wie vor informieren nicht alle ihren Vermieter, wenn sie sich Hunde anschaffen. "Die Meldepflicht steht in jedem Mietvertrag", erläuterte Angela Lach, die in der Sewoba mit jedem neuen Mieter den Vertrag bespricht. Die Sewoba untersage die Hundehaltung nicht, fordere jedoch die Meldung – auch mit Blick auf die Hundesteuer.

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