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D-Jugend des HSC Frankfurt siegt in der Kreisliga

Handball
Hoffnungsvoller Endspurt

Setzte sich immer wieder im Eins-zu-Eins durch: Jonas Pfeiffer gilt als einer der langjährigen Leistungsträger beim HSC-Nachwuchs.
Setzte sich immer wieder im Eins-zu-Eins durch: Jonas Pfeiffer gilt als einer der langjährigen Leistungsträger beim HSC-Nachwuchs. © Foto: Folke Stabe
Folke Stabe / 20.04.2019, 05:00 Uhr
Frankfurt (Oder) Die männliche D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt hat am vorletzten Spieltag der Kreisliga zu Hause sowohl das Tabellenschlusslicht HSV Müncheberg/Buckow (18:9) als auch den unmittelbaren Tabellennachbarn, den HSV Wildau II (28:11) sicher besiegt. Ihre ersten Ligatore überhaupt für den HSC erzielten Maasuom Hussein und der Berliner Neuzugang Max Unterdörfel.

Durch die gleichzeitig überraschende Niederlage des Tabellendritten Grünheider SV gegen HSV Wildau II haben es die Oderstädter am letzten Spieltag (11. Mai)  im direkten Vergleich mit den Grünheidern selbst in der Hand, sich Platz 3 zu erkämpfen. Derzeit beträgt der Abstand drei Punkte, wobei sie ein Spiel weniger als die Oder-Spree-Mannschaft aufweisen. Im Mai ist auch der Tabellenzweite MTV Altlandsberg Gegner, ein Termin gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt ist noch offen.

Moritz Kapinos stark im Tor

Einen ersten großen Saisonerfolg verbuchte der derzeitige Tabellenvierte aus der Oderstadt bereits mit dem Einzug in das Pokalfinale. Gegner in Bad Freienwalde war der ungeschlagene Tabellenführer der Liga, HSV Wildau mit seiner ersten Mannschaft. In den zwei Saisonspielen gegeneinander sammelten die Blauen trotz zweier klarer 12- bzw. 9-Tore-Niederlagen ausreichend Informationen und reisten deshalb keineswegs ängstlich zum Pokalfinale.

Hervorragend eingestellt durch das Trainerteam begannen die Frankfurter sehr selbstbewusst. Hinter der sehr kompakten Deckung überzeugte insbesondere Frankfurts Torhüter Moritz Kapinos mit herausragenden Paraden, darunter drei gehaltenen Siebenmetern. Genauso schwierig, wie es die Wildauer im Angriff hatten, machten diese es allerdings auch dem HSC schwer, die weit vorgezogene und hoch stehende 1:5-Deckung ihrer Gegner zu überwinden. Die Frankfurter versuchten, mit Doppelpässen Lücken zu schaffen, was in der zweiten Hälfte zunehmend besser gelang.

Erstaunlich war, mit welchem Kampfgeist die jungen Blauen die gesamte Spielzeit ihr Herz in die Hand nahmen und dem Favoriten aus dem Berliner Umland einen heißen Pokalfight lieferten. Eine sehr starke Leistung bei der bis zum Schluss überraschend ausgeglichenen Partie zeigte Frankfurts linker Rückraumspieler Jonas Pfeiffer, der sehr variabel und immer wieder erfolgreich das Eins-zu-Eins suchte und so sechs Tore erzielte.

Fünf Minuten vor Schluss standen die Außenseiter kurz vor dem Anschlusstreffer in der Kurstadthalle in Bad Freienwalde. Leider reichte es diesmal nicht für die Überraschung, aber die Jungs konnten mit einer knappen 12:15-Niederlage als Pokalzweiter hocherhobenen Hauptes und mit den ebenso zufriedenen Trainern Max Walter und Marko Zibell die Heimreise antreten.

HSC 2000 hat fünf Teams im Spielbetrieb

Der HSC 2000 hat neben den Frauen  (Brandenburgliga) und Männern (Kreisliga) drei männliche  Nachwuchsmannschaften im Liga-Betrieb: Die B-Jugend spielte in der Brandenburgliga und beschloss die Saison als Tabellenletzter. Im Spielbezirk D des Kreises ist neben der D-Jugend (4.) die E-Jugend vertreten und ebenfalls Tabellenvierter, jedoch mit deutlich weniger Spielen als die Tabellennachbarn. Im Kreispokal schieden die HSC-Jüngsten im Halbfinale aus. ⇥keb

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