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19 offizielle Gewässer ab 15. Mai quer durch den Barnim bis Mitte September regelmäßig unterm Mikroskop der Hygiene-Kontrolleure.

Saisonstart
Pack die Badehose ein!

Ausflugswetter: Kaum wird es warm, zieht es Gäste ans Wasser. Das wird an vielen Stellen im Barnim beprobt.
Ausflugswetter: Kaum wird es warm, zieht es Gäste ans Wasser. Das wird an vielen Stellen im Barnim beprobt. © Foto: Sergej Scheibe
Andrea Linne / 20.04.2019, 06:45 Uhr
Bernau (MOZ) Ehe sich die vier Mitarbeiter vom Bereich Umwelthygiene wieder mit ihren Messbechern und Thermometern an die heimischen Badeseen aufmachen, hat der Landkreis Barnim jetzt den Start der Badesaison für den 15. Mai verkündet. 19 Seen werden bis Mitte September auf pH-Werte, Hygiene an den Stränden, Sauberkeit und Befall mit Zerkarien untersucht.

Die Badestellen, die regelmäßig in Augenschein genommen werden, hat das Gesundheitsamt bereits an das zuständige Brandenburgische Gesundheitsministerium gemeldet. Alles Weitere regelt die Brandenburgische Badegewässerverordnung.

Qualität und Sichttiefe

Die Vorort-Kontrollen geben Aufschluss über die Wasserqualität, die sich im Vorjahr im Landesmaßstab durchaus sehen lassen konnte. Sollte es aber Anhaltspunkte für eine gesundheitliche Gefährdung geben, so eine Mitteilung aus dem Landkreis, würden entsprechend Maßnahmen umgehend eingeleitet und die Öffentlichkeit informiert.

Kriterien für die Auswahl eines Badegewässers sind die Anzahl der Badegäste, aber auch Parkplätze, Gastronomie oder Abfallentsorgung. Die Badestellen sind in der Internetbadestellenkarte erfasst. Nähere Informationen, zum Beispiel aktuelle Befunde, können im Internet unter www.brandenburg.de/badestellen abgerufen werden. Auch an den Badestellen selbst hängen die aktuellen Messwerte öffentlich zur Einsicht aus.

Jeweils nach dem Ablauf von vier Badesaisons wird eine Einstufung der Badegewässerqualität vorgenommen. Demnach könnten alle Gewässer für diese Saison mit "ausgezeichnet" starten.

Diese Badestellen werden beprobt: Bernsteinsee Ruhlsdorf, Gamensee "Country-Camping", Badewiese am Gorinsee, das Feriendorf am Grimnitzsee in Joachimsthal sowie das Strandbad, der Große Wukensee, das Waldbad am Liepnitzsee und die Badewiese am Obersee in Lanke, der Parsteiner See mit den Campingplätzen "Pehlitz/Werder" sowie "Am Parsteiner See". Beprobt wird zudem der Stolzenhagener See am Strandbad Stolzenhagen, der Ruhlesee in Ruhlsdorf am Feriendorf, der Üdersee mit dem Üdersee-Camp, das Strandbad am Wandlitzsee, der Werbellinsee in Eichhorst mit den Campingplätzen Berolina und "Am Spring" sowie der "Badewiese am Stein" und an der EJB sowie Holzablage Michen.

Viele kleinere Wiesen

Kleinere Gewässer mit Badestellen, die nicht als öffentliche Gewässer gelten, an denen aber reger Betrieb herrscht, stehen aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes im Fokus. Das sind die Wiese am Bauersee in Prenden, am Brodowiner See, das Seehotel am Grimnitzsee Althüttendorf, die Badewiese am Großen Buckowsee, der Haussee in Löhme und der Strand Klein Ahlbeck. Begutachtet werden die Wiese am Kleinen Glasowsee in Schluft, der Kleine Lottschesee in Klosterfelde, die Wiese in Friedrichswalde, der Mechesee in Lobetal, der Rosenbecker See Eichhorst, der Schwärzesee Eberswalde, die Wiese an der "Fischerstube" Stolzenhagen, am Üdersee das Naturfreundehaus sowie im Ortsteil Werbellin, der Weiße See und die Badewiese  Altenhof. Unter www.barnim.de sind aktuelle Ergebnisse veröffentlicht.

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