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Konzert
Handgemachte Musik beim "Dorfbums"

Premiere für die "Alpaka Boys" im Kellerkind
Premiere für die "Alpaka Boys" im Kellerkind © Foto: Sophie Schade
Sophie Schade / 22.04.2019, 19:00 Uhr
Oranienburg Keine gecoverten Titel, nur echte, handgemachte Musik – das gab es beim "Dorfbums" im Kellerkind auf die Ohren. Nach erfolgreicher Premiere vor gut einem Jahr fand am Samstagabend das zweite Konzert unter diesem Titel statt.

Bands, die bekannte und beliebte Titel covern, hätten es schlicht einfacher, Aufträge zu bekommen, erklärte Thomas Schenk, einer der beiden Chefs vom Kellerkind. Und er muss es wissen, immerhin ist er selbst Sänger der Rockband "AreaEden" und sollte später am Abend mit seiner Truppe auf der Bühne stehen. "Eigene Songs zu schreiben und zu komponieren, ist ein ganz anderes Handwerk. Dem wollen wir eine Bühne bieten." Eben jene gehörte – nach einem mäßig begeisternden Einstieg in den Abend mit dem Deutschrock-Duo "Helling" – nicht irgendwelchen Musikern, sondern den "Alpaka Boys". Was hat das südamerikanische Kamel mit Musik aus Oberhavel zu tun? Ganz einfach: Gitarrist Lars und Schlagzeuger Stephan spielten noch kein Instrument, als vor zwei Jahren die Idee für eine gemeinsame Band mit Stefan (Bass) und Florian (Gitarre) entstand. Die beiden machten ihre ersten musikalischen Schritte mit peruanischen Percussions. Damit erklärt sich auch der etwas kuriose Bandname: Alpakas sind schließlich die tierischen Wahrzeichen Perus. Mit der Zeit entwickelten sich in den Proben erste eigene Songs – melodisch angepasst an das, was die musikalischen Fähigkeiten der Bandmitglieder hergaben. Der "Alpaka-Rock" war geboren, eine Mischung aus Rock, Metal und Punk mit deutschen und englischen Texten. Das Lampenfieber vor dem ersten offiziellen Auftritt hatte sich, kurz bevor es ernst wurde, fast schon wieder gelegt. "Wir sind gut vorbereitet. Jetzt sind wir gespannt, wie das Publikum auf unsere Musik reagiert", so die vier Rocker. So viel sei verraten: Sie haben ihr Publikum nicht enttäuscht. Viele Gäste waren überhaupt erst wegen der "Alpaka Boys" beim "Dorfbums". Stilecht in Ponchos aus Wolle mit den typischen Mustern und Panflötenklängen zur Einstimmung eröffnete das Quartett seinen Auftritt. Aus einer Ecke der Bühne beobachtete ein Alpakakopf aus Plastik das Geschehen. Die Panflöte war schnell verklungen. Stattdessen dröhnten raue Metal- und Rock-Klänge durch das Kellerkind, zu denen sich das Publikum nach Herzenslust austoben konnte. Der nächste "Dorfbums" ist für den Herbst geplant

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