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Spannung pur: Am 7. Mai könnte sich entscheiden, ob und wann die Badesaison beginnt.

Munitionssuche
Strandbad bleibt weiter gesperrt

Auf der Suche: Berufstaucher Michael Padel (r.), kommt mit einem Metalldetektor aus dem Wasser des Wandlitzsees. Auf dem Steg stehen Tauchhelfer Eduard Hofmann (l.), und Signalmann Lutz Seelow. Wegen der Kampfmittelräumung beginnt die Badesaison im Strandbad am Wandlitzsee in diesem Jahr später.
Auf der Suche: Berufstaucher Michael Padel (r.), kommt mit einem Metalldetektor aus dem Wasser des Wandlitzsees. Auf dem Steg stehen Tauchhelfer Eduard Hofmann (l.), und Signalmann Lutz Seelow. Wegen der Kampfmittelräumung beginnt die Badesaison im Strandbad am Wandlitzsee in diesem Jahr später. © Foto: ZB/dpa/Patrick Pleul
Hans Still / 23.04.2019, 20:09 Uhr
Wandlitz (MOZ) Sicherheit geht vor: Der traditionell für den 1. Mai geplante Saisonbeginn im Strandbad Wandlitzsee wird sich wegen der weiteren Munitionssuche im See verzögern. Frühestens am 7. Mai wollen Mitarbeiter der Wandlitzer Verwaltung und der Munitionsbergung darüber entscheiden, wie es weitergehen soll. Bei stichprobenartigen Tauchgängen an drei Stellen im Strandbad wurde bereits Munition gefunden. Das Land Brandenburg hat mittlerweile die Fortsetzung der Maßnahme beauftragt, es trägt nach wie vor die Kosten der Suche.

Im Strandbad wurde bisher ein Fünf-Meter-Bereich um den Steg herum abgesucht. Zurzeit untersuchen die Taucher eine Fläche von rund 115 Meter Breite vom Steg in Richtung Surfschule bis zu einer Wassertiefe von 2,50 Meter.  Die Sucharbeiten im Strandbad haben Anfang April mit einem Tauchteam begonnen.

Spezialboot soll See sondieren

Ab dieser Woche werde ein zweites Team eingesetzt, hieß es vor Ostern. "Wir hoffen, dass die Munitionssuche so schnell wie möglich abgeschlossen werden kann, um eine ungetrübte Badesaison zu gewährleisten", so Bürgermeisterin Jana Radant.  Ein genaues Datum, wann das Strandbad für Badegäste geöffnet wird, kann die Verwaltung zurzeit noch nicht nennen. "Möglicherweise ergibt sich dann ein genauer zeitlicher Ablauf und eine Prognose für die Dauer der Maßnahme," so Jana Radant mit Blick auf den 7. Mai. Zusätzlich ist geplant, dass im südlichen Teil des Sees ein Spezialboot den Seegrund  in etwa parallel zum Langen Grund sondiert, um ggf. die "Quelle" für die Munitionshäufung zu finden. Nach der Suche im Strandbad soll vor dem Altenpflegeheim und der Surfschule sowie das Ufer im Bereich der Kirchstraße 11 weitergesucht werden.

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