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In einer Auftaktveranstaltung wurde beraten, wie der 13. "Tag des offenen Unternehmens" am 10. Mai in Müllrose ablaufen soll.

Unternehmer tagen
Basecap ab, Handy aus

Diskussionsfreudig: Edeka-Markt-Chefin Jaqueline Senkpiel. Daneben Elektromeister Michael Schneider und Peter Fechner, Chef der Zimmerei & Holzbau GmbH.
Diskussionsfreudig: Edeka-Markt-Chefin Jaqueline Senkpiel. Daneben Elektromeister Michael Schneider und Peter Fechner, Chef der Zimmerei & Holzbau GmbH. © Foto: Jörg Kotterba
Jörg Kotterba / 24.04.2019, 06:15 Uhr - Aktualisiert 24.04.2019, 11:31
Müllrose (Jörg Kotterba) Der mittlerweile 13. "Tag des offenen Unternehmens" am 10. Mai steht vor der Tür. Mehr als 40 Meisterbetriebe und Dienstleister haben sich bereits angemeldet. Allein 21 von ihnen werden sich mit Info-Ständen auf dem Hof der Grund- und Oberschule Müllrose präsentieren.

"Basecap ab, Handy aus." "Fletz- und Gammelverbot." "Keine Gespräche, wenn Firmenvertreter etwas erklären." Schüler der Grund- und Oberschule (GOS) Müllrose zeichneten in Vorbereitung des 10. "Tages des offenen Unternehmens" im Mai 2016 sogenannte Benimmregeln. Und stellten sie später mit einem Dankeschön an alle Teilnehmer, darunter fast 50 Unternehmen der Region, ins Netz.

Jetzt steht der 13. "Tag" vor der Tür. "Für den 10. Mai liegen uns schon Meldungen von mehr als 40 Unternehmen vor. 21 von ihnen wollen sich mit Info-Ständen auf unserem Schulhof präsentieren. Die anderen Firmen werden im Gewerbepark, quasi vor Ort, von Kindern der Kita ,Schlaubespatzen‘ und von Schülern der GOS Müllrose und aus den Grundschulen Fünfeichen und Groß Lindow besucht", informierte Birgit Roggan. Sie ist Fremdsprachenlehrerin und koordiniert im Auftrag vom GOS-Schulleiterin Katja Fritzke seit drei Jahren die "Tage des offenen Unternehmens".

Einige Tage vor Ostern hatte Birgit Roggan alte und neue Mitmacher zur Auftaktveranstaltung und Beratung eingeladen. Es kamen Müllroser Unternehmer wie Peter Fechner (Zimmerei & Holzbau), Elektromeister Michael Schneider, Fahrschullehrer Steffen Heuer, Werbeagentur-Chef Jens Nowka und Ulrich Zimmer (HTS Müllroser Hoch-, Tief- Straßenbau). Dabei waren aber auch Vertreter aus der Region, so von Elektro-Jahn aus Frankfurt und der Agrargenossenschaft Kieselwitz. Fragen schwirrten durch den Raum: Wer kann Fahrzeuge für den Transport unserer Schüler zur Verfügung stellen? Und Zelte für die Info-Stände auf dem Schulhof? In welchen Berufen können sich die teilnehmenden Sechst- bis Zehntklässler in den Ausbildungsbetrieben testen? Wie steht es dabei mit Ordnung und Sicherheit?

Schüler lernen Berufe kennen

Für Michael Köckritz von der Landeswaldoberförsterei Müllrose sind diese "Tage des offenen Unternehmens" eine "wunderbare Möglichkeit, dass Heranwachsende Betriebe und Berufe kennenlernen, mit denen sie noch nie Umgang hatten. Sie erfahren, wie sich der Arbeitsalltag in ihrer gewohnten Umgebung abspielt", so der Revierleiter von Kaisermühl.

Unternehmentag-Schirmherr Ulrich Zimmer betonte: "Wir brauchen in unserer Region dringend gut ausgebildete Fachkräfte im Handwerk." In einer Art Pyramide platziere er Bildung ganz oben. "Danach folgen Wirtschaft, dann  Vereinsleben." Erst danach komme die Politik. Zimmer hält den Verbund Schule und Wirtschaft wichtig, "um junge Menschen zu motivieren, sich für eine Ausbildung in der Heimat zu entscheiden. Ein Anliegen, das nicht nur von mir, sondern von allen teilnehmenden Unternehmen, Betrieben und Einrichtungen und der Müllroser GOS unterstützt wird." Auch in seiner Firma heißt es am Tag der offenen Tür: Basecap ab, Handy aus.

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