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Nach dem Abbau des Sprungturms in Müllrose wird nun ein 1-Meter-Brett auf dem Steg befestigt.

Aufreger
Sprungbrett ersetzt vorerst den alten Turm

Abgebaut: Teile des alten Sprungturms liegen im Uferbereich des Strandbades am Großen Müllroser See.
Abgebaut: Teile des alten Sprungturms liegen im Uferbereich des Strandbades am Großen Müllroser See. © Foto: Frank Groneberg
Frank Groneberg / 24.04.2019, 06:30 Uhr
Müllrose (MOZ) "Strandbad verliert seinen Sprungturm", hatte die MOZ am Gründonnerstag getitelt und darüber berichtet, dass der Sprungturm im Strandbad am Westufer des Großen Müllroser Sees abgebaut worden ist. Und dass vorerst kein neuer aufgebaut werden wird. Damit ist der letzte Sprungturm, den es in der Region zwischen Frankfurt, Neuzelle und Beeskow noch gab, nun auch verschwunden.

In einer Umfrage der MOZ in Müllrose hatten sowohl Kinder als auch Erwachsene den Verlust des Sprungturms bedauert. Vor allem aber sind es die Kinder, die um den Sprungturm trauern. Denn natürlich haben sich im Sommer überwiegend Kinder und Jugendliche von dem 3 Meter hohen Turm ins Wasser gestürzt – mit einem Salto, einer Kerze, einer Arschbombe oder einfach nur so als kleine Mutprobe.

Für all die springenden Wasserratten hat die MOZ nun eine tröstende, eine gute Nachricht. Denn die Redaktion bleibt am Thema dran, hat noch mal nachgefragt bei Patrick Grunow, Bauamtsleiter im Amt Schlaubetal, und erfahren: Zumindest ein Sprungbrett wird es im Sommer wieder geben. "Laut dem Statikgutachten kann ein Sprungbrett bedenkenlos auf der Steganlage befestigt werden", erläutert Patrick Grunow. "Wir wollen solch ein Brett auf jeden Fall dort installieren und prüfen jetzt, ob wir dafür das Brett des bisherigen Sprungturms verwenden können oder ob wir ein neues kaufen müssen." Das Sprungbrett werde sich dann gut 1 Meter über der Wasseroberfläche befinden.

Der Sprungturm war direkt auf der Steganlage befestigt, was heute geltenden Sicherheitsvorschriften widerspricht. Zu Jahresbeginn war für die Steganlage ein Statikgutachten erstellt worden. Dieses hatte ergeben, dass die Steganlage sofort instand gesetzt werden muss. Unter anderem müssen die Unterkonstruktion der Bohlen ausgetauscht und eine Pfähle neu eingeschwemmt werden. Die entsprechenden Aufträge wurden bereits erteilt, Anfang Mai werden die Bauarbeiten beginnen.

Die Badesaison soll planmäßig im Mai eröffnet werden. Dann geht auch die Riesenrutsche in Betrieb. Beim Baden muss wegen der Bauarbeiten an der Steganlage zeitweise mit Einschränkungen gerechnet werden.

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