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Trotz Strafen
Kommunen haben mit Müllsündern zu kämpfen

Abgeladene Asbest-Platten bei Briesen
Abgeladene Asbest-Platten bei Briesen © Foto: dpa/Patrick Pleul
dpa / 25.04.2019, 18:45 Uhr - Aktualisiert 25.04.2019, 18:43
Potsdam (dpa) Bußgelder gegen illegal entsorgten Abfall zeigen in Brandenburg aus Sicht der Städte bislang kaum Wirkung.

Trotz drohender Geldstrafen lassen Müllsünder in Potsdam und Cottbus immer wieder ihren Abfall in der Gegend liegen, wie die Sprecher der Stadtverwaltungen auf Anfrage mitteilten. Auch in anderen Städten und Gemeinden wie Brandenburg an der Havel und Hoppegarten gebe es häufig Hinweise auf wilde Müllablagerungen, sagte Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds.

Die Höchststrafen für illegalen Müll - 500 Euro in Cottbus, 1000 Euro in Potsdam - werden nach Angaben der Städte jedoch sehr selten verhängt. Ein ausgespuckter Kaugummi etwa koste in Cottbus in der Regel zwischen 10 und 55 Euro, in Frankfurt (Oder) zwischen 15 und 55 Euro, wie die Sprecher mitteilten.

Für Diskussionen sorgte jüngst die baden-württembergische Stadt Mannheim. Dort müssen Müllsünder seit Anfang April 100 Euro zahlen, wenn sie einen Kaugummi auf die Straße spucken.

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