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Sandstraßen
FDP will Beitragsfreiheit für Anlieger

Peter A. Pohle, der Spitzenkandidat der FDP
Peter A. Pohle, der Spitzenkandidat der FDP © Foto: FDP
Joachim Eggers / 26.04.2019, 06:30 Uhr
Schöneiche (MOZ) Neun Parteien oder Wählerbündnisse treten in Schöneiche am 26. Mai zur Wahl der neuen Gemeindevertretung an. Die MOZ stellt sie in loser Folge vor. Heute: die FDP.

Peter A. Pohle ist seit vielen Jahren regelmäßiger Zaungast der Schöneicher Kommunalpolitik. Stundenlang wohnt er den Ausschuss-Sitzungen bei. Jetzt steigert der 60-jährige Unternehmer, der seit 2014 der FDP angehört und auch als langjähriger Sponsor und Vorstandsmitglied von Germania Schöneiche und Mitinitiator des jährlichen Eichkaterlaufs in Erscheinung trat, noch einmal sein Engagement und tritt als Spitzenkandidat zur Kommunalwahl an. "Schöneiche ist schön, machen wir es schöner", sagt er.

Pohle und seine Partei haben recht detaillierte Vorstellungen zu Einzelfragen. Beim Großthema Straßenbau treten die Freidemokraten zum Beispiel dafür ein, dass auch Sandstraßen, die schon seit 25 Jahren bewohnt werden, beitragsfrei für die jeweiligen Anliegern hergestellt werden. Wenn Gebiete neu entwickelt werden, müsse es dagegen bei Erschließungsbeiträgen bleiben.

In der Frage der weiterführenden Schule, die in den nächsten Jahren kommen soll, tritt Pohle für einen anderen als den schon beschlossenen Standort in Grätzwalde ein. Der sei nicht entwicklungsfähig, habe keine Geh- und Radwege. Pohle schwebt vor, mitsamt der Schule auch das Sportplatzproblem zu lösen und favorisiert deshalb einen Standort an der Kalkberger Straße, etwa dort, wo die Jägerstraße einmündet.

Neubauten in der stark wachsenden Gemeinde sollten sich am Charakter des Orts orientieren, meint die FDP. Pohle will sich dafür einsetzen, dass in der Nähe des Ortskerns weitere Siedlungsgebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen. Auch Bauen in zweiter Reihe soll im Einzelfall ermöglicht werden.

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