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Bis Juni 2020 wird in Groß Schönebeck eine neue Turnhalle gebaut. Rund 2,4 Millionen Euro investiert die Gemeinde Schorfheide dafür.

Investition
Sportliches Bauvorhaben

Augenblick der Grundsteinlegung:  Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht (M.) hält die Hülse, die mit dem Bauplan, Euro-Münzen, Kinderzeichnungen und einer aktuellen Ausgabe der Märkischen Oderzeitung befüllt wird.
Augenblick der Grundsteinlegung:  Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht (M.) hält die Hülse, die mit dem Bauplan, Euro-Münzen, Kinderzeichnungen und einer aktuellen Ausgabe der Märkischen Oderzeitung befüllt wird. © Foto: Susan Hasse
Susan Hasse / 02.05.2019, 15:45 Uhr - Aktualisiert 03.05.2019, 07:34
Groß Schönebeck (MOZ) In nur 13 Monaten hat Groß Schönebeck eine neue Turnhalle. Für 2,4 Millionen Euro wird eine 465 Quadratmeter große Einfeldhalle hinter der Kleinen Grundschule in Groß Schönebeck entstehen. Es ist die mit Abstand größte Einzelinvestition der Gemeinde Schorfheide. Entsprechend groß wurde die Grundsteinlegung  gefeiert:  Nicht nur alle Schüler, sondern auch zahlreiche Vertreter der Gemeinde, des Landkreises sowie des Ortsbeirates kamen.

Nach altem Brauch wurde dabei auch eine Hülse aus Kupfer ins Mauerwerk eingemauert. In diese Zeitkapsel kamen neben dem Bauplan, ein paar Euro-Münzen, eine  aktuelle Ausgabe der MOZ und drei Kinderbilder zum Thema Sport. Wenn deren Enkel eines Tages die Hülse finden, wird es wahrscheinlich weder Bargeld, noch gedruckte Zeitungen geben, aber mit Sicherheit den Sport.

"Mit der neuen Turnhalle werden sich die Bedingungen für den Schul- und Vereinssport in Groß Schönebeck deutlich verbessern", ist Bürgermeister Uwe Schoknecht überzeugt. Dass die zwei Millionen Euro Sondermittel des Kreises in den Westen der Gemeinde fließen sei eine gute Sache. "In Bildung und Sport zu investieren, ist ein entscheidender Standortfaktor", ergänzt Wilhelm Westerkamp, Vorsitzender der Gemeindevertretung und Spitzenkandidat vom Bündnis Schorfheide. Für den scheidenden Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs war der Baustart ein historischer Moment. Lange Jahre kämpfte er für eine neue Halle – in der alten hatte er bereits Sport gemacht.

Die Vorbereitung für das Bauprojekt laufen bereits seit einigen Wochen. Zunächst wurde die alte Halle abgerissen. In den vergangenen Tagen wurden zudem bereits zwölf sogenannte Hülsenfundamente aus Beton gegossen. Auf ihnen wird in den kommenden Monaten der Montagebau installiert. Die eigentliche Turnhalle besteht nämlich aus Platten und bekommt einen U-förmigen Anbau, der klassisch mit Steinen gemauert wird, erklärt Architekt Thomas Steier vom beauftragten Büro Finow Plan. In diesem Anbau werden Umkleide- und Aufenthaltsräume sowie Sanitäranlagen untergebracht. Die Halle bekommt ein Dach mit Leimholzbindern, ein Oberlichtband wird die Halle mit Tageslicht erhellen und mit Frischluft versorgen. Farblich werde die neue Halle in Naturtönen gehalten. Sie werde sich optisch an der in Groß Schönebeck üblichen Bauweise der Waldscheune orientieren, so Steier weiter.

Bis es soweit ist, müssen sich die Groß Schönebecker Kinder noch etwas gedulden. Vor allem die Organisation des Sportunterrichtes wird in den kalten Wintermonaten einiges an Koordinierung erfordern. Kommt nichts dazwischen, soll bereits im Juni kommenden Jahres die Eröffnung gefeiert werden.

21 Firmen sind am Bau beteiligt

Vonseiten des Bauamtes wurde vorsorglich bereits das meiste eingetütet: Die Ausschreibungen sind erfolgt und die Gemeindevertreter konnten bereits das Gros der Aufträge im Umfang von 2,2 Millionen Euro beschließen. An der Halle werden insgesamt 21 Baufirmen beteiligt. Ab sofort übernimmt die Templiner Rohbau GmbH das Kommando und wird als Hauptauftraggeber den Rohbau errichten. Es gilt, keine Zeit zu verlieren, denn im Oktober soll bereits das Richtfest sein.

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