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Volksmusikanten: Oderbruchchor jubiliert in der vollen Manschnower Kirche und begeistert das Publikum.

Brauchtum
Frühlingsweisen zum 30. Jubiläum

"Ich sing mir ein Lied" — Damit begann das mit Anekdoten und Gedichten reich gespickte Programm des Chors.
"Ich sing mir ein Lied" — Damit begann das mit Anekdoten und Gedichten reich gespickte Programm des Chors. © Foto: Matthias Lubisch
Ulf Grieger / 06.05.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 07.05.2019, 20:36
Manschnow (MOZ) Bis auf den letzten Platz besetzt war die Manschnower Kirche zum großen Frühlings- und Jubiläumskonzert des Oderbruchchores.

Nicht nur aus Manschnow, sondern auch aus Küstrin-Kietz, Gorgast, Golzow und Alt Tucheband sowie Zechin waren die Musikliebhaber gekommen, um sich am bitterkalten Maientag die Frühlingsstimmung zurückholen zu lassen und vor allem, um den Sängern zu danken.

Pfarrer Daniel Dubek begrüßte die in ihrer Neuhardenberger Oderbruchtracht gewandeten Jubilare ganz herzlich. Längst ist der Chor, der sich zunächst aus Mitarbeitern der Gartenbaubetriebe gegründet hatte, auch häufig in der Kirche zu Gast.

Vereinsvorsitzende Regina Märker und Christel Meichsner, die den Chor von Beginn an bis vor fünf Jahren geleitet hatte, plauderten aus der Chorgeschichte. Davon, wie die Idee bei einer VdgB-Versammlung geboren wurde und vom ersten Auftritt beim Manschnower Blumenfest 1989 mit schon 23 Sängern. Sie berichteten von der Währungsunion und wie man im Spreewald das letzte DDR-Geld auf den Kopf hauen wollte, um dann doch mit einem ersungenen Startkapital in D-Mark heimzukehren. Von besonderen Auftritten wie zur Grünen Woche 1997, in der Sonnenburg/SlonskerJohanniterkirche, im Fontana-Gewächshaus zur Weihnachtsausstellung und in der Frankfurter Konzerthalle.

Sie berichteten aber auch davon, dass sie selbst nun 30 Jahre älter sind und ganz dringend jüngere Sänger gefunden werden müssen. Die sind herzlich eingeladen, die Proben zu besuchen. Und zwar dienstags von 19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Manschnow. "Wir sind nur noch dreistimmig, weil uns wichtige Stimmen fehlen", bedauerte Regina Märker.

 

Leicht getrübt von den Eisheiligen gab es viele Veranstaltungen in der Region. In Döbberin  wurden Vogelhäuschen gebaut, in Sachsendorf gab es ein Kinderfest und in Manschnow feierte der Oderbruchchor sein 30.
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Der Chor konnte im Anschluss viele Dankesworte und Würdigungen entgegennehmen. Geehrt wurden die Sänger, die bereits vom ersten Tag an dabei sind, sowie Chorleiterin Gabriele Freudenberg.

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