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Jahresempfang
CDU will Fehler korrigieren

Landesvorsitzender Ingo Senftleben und Generalsekretär Paul Ziemiak im Gespräch mit Oleksii Kysliak, Jordan Ulmke und Daniel Sadecki v.l.n.r.
Landesvorsitzender Ingo Senftleben und Generalsekretär Paul Ziemiak im Gespräch mit Oleksii Kysliak, Jordan Ulmke und Daniel Sadecki v.l.n.r. © Foto: Winfried Mausolf
Heinz Kannenberg / 15.05.2019, 20:10 Uhr - Aktualisiert 16.05.2019, 09:10
Frankfurt (Oder) (MOZ) Anderthalb Wochen vor den Kommunal- und Europawahlen lud am Dienstagabend die CDU zum Jahresempfang ins Kleist-Museum. OB René Wilke und Vertreter anderer Parteien – außer der SPD – sowie viele CDU-Mitglieder waren zahlreich erschienen. CDU-Kreischef Michael Möckel bemühte im Wahlkampf Heinrich von Kleist: "Man muss sich mit seinem ganzen Gewicht, so schwer oder leicht es sein mag, in die Waage der Zeit werfen." Vor allem die Ehrengäste – CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und Landesvorsitzender Ingo Senftleben – trugen mit ihrer Anwesenheit dazu bei. Jedoch einzig Ingo Senftleben brachte dann in den Wahlkampf konkrete Vorschläge für Frankfurt ein. "Frankfurt muss wieder Standort für ein Polizeipräsidium werden", forderte er.  Die jetzige Struktur mit dem Polizeipräsidium in Potsdam sei zu weit von den Menschen entfernt. "Diesen Fehler der rot-roten Landesregierung werden wir in Regierungsverantwortung korrigieren", betonte er.

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Senftleben und Ziemiak schmeichelten den Frankfurtern mit ihren Potentialen in der Doppelstadt. Der CDU-Landeschef will Frankfurt in der Wissenschafts- und Hochschullandschaft stärker im Land verankern. Die Europa-Universität soll mit ihren Kompetenzen mehr im ganzen Land genutzt werden. Michael Möckel hatte kürzlich vorgeschlagen, die Juristischen Fakultäten der Universitäten in Potsdam und Frankfurt  an der Viadrina in der Oderstadt zusammenzuführen.

Senftleben plädierte vor allem für Pragmatismus in der Landes- und Kommunalpolitik. Es sollte die beste Idee zählen, egal von wem sie komme. Dieser Pragmatismus drücke sich beispielsweise in der Sitzordnung des Abends aus: der Linke OB sitze neben dem CDU-Bürgermeister Claus Junghanns.

Paul Ziemiak warb für einen Politikstil des Zuhörens. Und wenn man den Menschen an der deutsch-polnischen Grenze zuhöre, dann wollen sie, dass mehr für die Sicherheit in der Grenzregion getan werde. "Bundes- und Landespolitik müssen sich um die Menschen in allen Regionen, wie in der kreisfreien Stadt Frankfurt kümmern und nicht nur um die Großstädte", betonte Ziemiak.

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Cindy Kellerbauer 16.05.2019 - 07:50:36

Herrlich

Senftleben und der CDU kann ich nur empfehlen, dass Sie sich für die Abschaffung von Parteien auf Kommunal- und Landesebene einsetzen. Das wäre Pragmatismus pur. Die Frankfurter CDU, insbesondere in Gestalt vom " Bürgermeister" Junghanns, sitzt bereits pragmatisch als Schoßhündchen beim Linken-OB auf dem Schoß. Pragmatische Selbstaufgabe der CDU, um , ja um was denn?

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