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In der Großgemeinde werden neben der Erneuerung der Sportanlagen auch viele kleinere Projekte wie der Radwegbaubau R1 realisiert.

Investitionen
Großbaustelle Sportplatz Letschin

Ulf Grieger / 15.05.2019, 20:38 Uhr - Aktualisiert 16.05.2019, 06:16
Letschin (MOZ) Der Letschiner Sportplatz gleicht einer Mondlandschaft. Schwere Technik der Baufirma Schmidt-Sportplatzbau hat den den Fußballplatz und die Aschenbahn bereits geschoben. Nun werden Proben gezogen, um zu ermitteln, ob die einst als Drainage eingebaute Ziegelschicht als Bauschutt entsorgt werden kann. Die Oberschüler üben indessen auf dem alten Bolzplatz gegenüber Weitwurf. Bis Jahresende wird die Sportanlage komplett erneuert. Für rund 660 000 Euro bekommt der Fußballplatz einen neuen Rasen samt Beregnungsanlage und Flutlicht. Rings herum wird eine 400-Meter-Tartanbahn angelegt. Die Beachvolleyball-Anlage wird ebenso erneuert wie die Zuschauertribüne. Bei der Aufnahme der alten Oberschicht kamen auch Dinge zu Tage, die die Letschiner im Laufe der Jahre dort verloren hatten. Ute Büttner vom Bauamt zeigt Münzen aus verschiedenen Zeitaltern. Die Wertvollste ist vielleicht ein Fünf-Mark-Stück, das 1969 aus Anlass des 20. Jubiläums der DDR geprägt worden war.

Im Innern der Sporthalle gehen die 1,3 Millionen Euro teuren Arbeiten ebenfalls weiter. Dort ist die der Schule zugewandte Seite bereits komplett erneuert worden. Die Befürchtung, dass es durch Wegfall der Gasbausteine dort dunkel werde, hat sich nicht erfüllt. Die Oberlichter machen die Halle hell. Hausmeister Rainer Steinicke ist dabei, das an Stelle der Tür eingebaute Fenster des künftigen Raums der Billardspieler abzudichten. Bis Ende Mai werden die Sanitärräume für den Schulsport komplett fertiggestellt. Dort müssen noch die Fliesenleger, Maler und Installateure ihre Aufgabe erfüllen. Noch aus stehen die die Arbeiten im Bereich des Vereinssports sowie die Anbauten für den Schulgeräteraum. Als Zugänge zu diesen Anbauten werden noch Mauerdurchbrüche erfolgen. Dafür muss auch die Heizungsanlage umgebaut werden.

Neben dieser Großbaustelle Letschins bewegen sich auch anderenorts in der Gemeinde die Baumaschinen. So erhält der Friedhof von Wollup/Voßberg ein neues Eingangstor. Eine polnische Firma liefert das Bauteil an. Unweit davon, an der Wolluper Eichenallee, hat die Firma Bergerbau binnen kurzer Zeit den rund einen Kilometer langen Radwegabschnitt R1 bis zur Sophienthaler Straße gebaut. Dort muss lediglich noch die Böschung befestigt werden. Dies ist zugleich der erste Abschnitt im Lückenschlussprojekt, zu dem auch der Abschnitt Wollup-Zechin gehört. Dafür ist allerdings die Ausschreibung noch nicht erfolgt.

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