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Volleyball
Mit Elan im Bundesfinale

Angermünder Sextett: Die Jungen des Einstein-Gymnasiums stellten sich der Herausforderung in Berlin, wurden Zwölfter.
Angermünder Sextett: Die Jungen des Einstein-Gymnasiums stellten sich der Herausforderung in Berlin, wurden Zwölfter. © Foto: VC Angermünde
Lukas Lünz / 18.05.2019, 02:15 Uhr
Berlin In der Fritz-Reuther-Sporthalle Berlin fand das Bundesfinale im Volleyball in der Wettkampfklasse III statt. Fünf von den sechs Spielern des  Einstein-Gymnasiums Angermünde spielen auch aktiv beim VC Angermünde. Die junge Mannschaft aus der Uckermark schlug sich gut gegen altersmäßig überlegende Gegner und erreichte einen respektablen 12. Platz. Die Angermünder hatten sich als Landesfinalsieger in Königs Wusterhausen qualifiziert, setzten sich dort gegen  Schulen wie das Schiller-Gymnasium KW und das Humboldt-Gymnasium Eichwalde durch.

Die Gruppenauslosung für das Bundesfinale hatte ergeben, dass die Angermünder in der D-Staffel auf die Vertreter aus dem Saarland, Baden-Württemberg  und Thüringen trafen.  Im ersten Spiel ging es gleich gegen das Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg am Neckar, Vertreter von Baden-Württemberg.  Hier wurde der Alters- und Größenunterschied sowie das sehr hohe Spiel-Niveau  deutlich. Zwar konnte man am Anfang des ersten Satzes knapp mithalten, musste sich aber mit 0:2 Sätzen und 25:50 Punkten geschlagen geben.

Im zweiten Spiel des Turnies gegen das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium Erfurt aus Thüringen kamen die Uckermärker besser in Schwung, doch die Thüringer setzten sich mit 2:0 und 50:34 Punkten durch. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen das Illtal-Gymnasium Illingen aus dem Saarland. Trotz der zwei Niederlagen am Anfang des Tages gaben die Jungen aus Angermünde nicht auf und gewannen mit2:0 Sätzen  und 50:44 Punkten.

Somit gingen sie als Gruppendritter hervor und wahrte sich weiterhin Chancen, das Viertelfinale zu erreichen. Es kam zum Entscheidungsspiel gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin. Die Angermünder wirkten müde und waren der starken Hauptstadt-Mannschaft kräftemäßig unterlegen.  Ein 0:2 mit 35:50 Punkten war das Resultat. Trotzdem durfte das Team nicht die Köpfe hängen lassen, denn am nächsten Tag ging es weiter. In den Spielen um Platz 9 bis 12  ging es gegen das Fördergymnasium Flensburg darum, ob man um Platz 11 oder 9 spielt. Die Angermünder wirkten ausgelaugt und blieben unter ihren Möglichkeiten. Es kam zu einer enttäuschenden 0:2-Niederlage (42:50).

Gesamtsieger wird Dresden

Im letzten Spiel des Wettbewerbs ging es somit um Platz 11 gegen das Reismann-Gymnasium Paderborn aus Nordrhein-Westfalen. Die Spieler gaben noch einmal alles.  Im ersten Satz schlichen sich Fehler ein, wodurch dieser verloren ging. Trotzdem bekam man den Gegner im zweiten Satz besser in den Griff und erreichte mit einem Sieg den Tiebreak. Hier gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Angermünder Gegner hatten das Glück auf ihrer Seite und gewannen knapp mit 17:15.

Das Turnier war für die Vertreter Brandenburgs aber noch nicht ganz vorbei. Am letzten Tag verfolgten alle das Finale zwischen den Sportgymnasien Dresden  und Schwerin, welches Dresden mit 2:0 (50:41) gewann. In der Max-Schmeling-Halle gab es die Siegerehrung mit anschließender Abschlussfeier.

Angermünde: Linus Herrman, Paul Garrecht,Jonathan Zimmermann, Moritz Linke, TorgeTreichel, Noah Quilitz

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