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Leichtathletik
Heuler-Wurf, Hindernis-Sprint und Weitsprung-Staffel

Hagen Pohle / 18.05.2019, 02:15 Uhr
Beeskow Die Jüngsten, fünf und sechs Jahre alt, vom Verein Leichtathletik in Beeskow – Jack Gottwald, Ole Seidel, Abelsamat Sanfo und Fritz Voß, Lieselotte Briesenick, Moritz Reise und Thea Noack – kämpften in Falkensee als Team Spreemäuse in der Konkurrenz der Altersklasse U 8 um Punkte. Vor allem ging es aber auch darum, Erfahrungen zu sammeln und als Mannschaft zu bestehen. Für einige von ihnen war es sogar der allererste Wettkampf.

Vierte im Zielweitsprung

Sowohl im Heuler-Weitwurf als auch in der Hindernis-Sprintstaffel reichte es trotz aller Anstrengung nur zu Platz 5, im Zielweitsprung konnten die kleinen Beeskower immerhin das einheimische Team Falkensalto hinter sich lassen. Und dabei war sogar mehr möglich gewese, aber durch mangelnde Konzentration ließen sie ein, zwei Weitenpunkte liegen.

Beim Team-Biathlon wurde paarweise eine Runde gelaufen, galt es an einer Wurfstation Ziele zu treffen. Für jeden Fehler musste eine Strafrunde absolviert werden, und das Ganze zweimal, ehe an das nächste Pärchen übergeben wurde.  Für die Spreemäuse starteten Jack und Ole, Abdelsamat und Fritz sowie zum Abschluss Lieselotte und Thea. Sie konnten durchaus mit den Älteren mithalten, weil die Paare gut harmonierten. Lohn war auch hier Platz 4 vor den Seepferdchen aus Mellensee.

Im Team Spreezwerge waren die älteren Mädchen der U 8 am Start. Sie waren schon im Vorjahr dabei und sind deshalb fast schon routiniert. Den ersten Saison-Wettkampf des Kinderpokals in Zossen hatten sie sogar gewonnen. Diesmal reichte es für Jasmin Schulze, Kaena Sawade, Leni Blaske, Wanda Grzybek, Mathilda Gröschke, Isabelle Röhl und Frederika Haß, punktgleich mit den Seepferdchen, zum Silberrang hinter den Electronies vom SV eletronic Hohen Neuendorf. In der Hindernissprintstaffel waren die Beeskowerinnen dabei die Schnellsten.

Das Team der Spreepiraten hatte in der U 10 in Zossen den zweiten Platz belegt. Entsprechend groß waren die Erwartungen in Falkensee. Diesmal allerdings verpassten die zwölf jungen Starter das Podest knapp.

Nach Sturz wieder aufgerappelt

Bei kühlem Wetter und leichtem Regen waren 14 Mannschaften aus ganz Brandenburg dabei. In der 30-m-Hindernis-Staffel legte Robin Schulz einen tollen Sprint hin und übergab an Fritzi Fischbach. Als Dritte ging Victoria Wulf ins Rennen. Sie stürzte, rappelte sich aber wieder auf und lief unter dem Jubel der Zuschauer ins Ziel. Am Ende stand ein siebter Platz.

Zweite Disziplin war der Schlagwurf, eine vorbereitende Übung für das Speerwerfen, bei der ein sogenannter Heuler mit drei Metern Anlauf geworfen wird. Charlott Unglaube und Paula Seidel, die erst seit wenigen Monaten bei den Beeskowern trainieren, sowie ein starker Hugo Briesenick bescherten den Spreepiraten Rang 5. Die gleiche Platzierung gab es durch Laura Sophie Heidenreich und Rayaan Aust in der Weitsprung-Staffel.

Zum Abschluss wartete auch in der U 10 der Team-Biathlon. Ellen Staude und Victoria Wulf waren die Startläufer. Nach zwei Laufrunden und fehlerlosen Würfen hatten sie für einen kleinen Vorsprung gesorgt, den Theo Sachweh und Hugo Briesenick noch ausbauten. Als Schlussläufer brachten Max Masche und Theo Herrmann dank einer prima Treffsicherheit den Sieg in diesem Rennen vor den Oderhähnen aus Frankfurt, den Electrons Hohen Neuendorf und den Flinken Falken aus Falkensee ins Ziel. In der Summe aller Läufe bedeutete dies schließlich Platz 3.

Zwei Wettkämpfe stehen aus

Der Tagessieg ging an die Mellenseer Crocodiles vor den Luckenkienern aus Luckenwalde und den Oderhähnen. Die Spreepiraten verpassten den Platz auf dem Podium um einen Punkt. Aber mit der diesmal fehlenden Marlena Müller können die Beeskower bei den beiden ausstehenden Pokal-Wettkämpfen in Vehlefanz und Mellensee vielleicht auch wieder in allen Disziplinen mit den Top-Teams mithalten.

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