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Duathlon
Erkältung wirft Thomas Gogolin zurück

Hagen Bernard / 18.05.2019, 02:15 Uhr
Eisenhüttenstadt Der aus Eisenhüttenstadt stammende Ausdauersportler Thomas Gogolin verzichtet auf die Duathlon-Europameisterschaft in Dänemark. "Nach Ostern war ich nochmal angeschlagen und konnte nicht wie gewollt trainieren. Ein Start mit schlechter Form macht für mich keinen Sinn. Letztes Jahr war ich Gesamt-Zwölfter und bester Deutscher Altersklassen-Athlet, das sehe ich mit meinem aktuellen Trainingszustand als nicht möglich an", erklärt Gogolin. Der 43-jährige für den MSV Tripoint Frankfurt startende Gogolin hatte bei diesem Wettbewerb in den beiden Vorjahren jeweils die Bronzemedaille geholt.

Dafür startet Thomas Gogolin am Sonnabend beim Spreewald-Duathlon über 19-, 84- und fünf Kilometer. "Allerdings ohne große Ambitionen. Beim Run & Bike werde ich mit Carolin Mattern wahrscheinlich über 25 Kilometer antreten, die Strecke in Polen gefällt uns nicht so richtig. Mit Fokus auf die anderen Ziele brauchen wir auch keinen längeren Wettkampf", erklärt das einstige Tischtennis-Ass der BSG Stahl.

DM-Vierter im Duathlon

Dennoch kann Thomas Gogolin in dieser Saison bereits ein beachtliches Resultat vorweisen. Bei der Deutschen Duathlon-Meisterschaft über zehn, 60- und zehn Kilometer hatte er in der Altersklasse M 40 den vierten Platz belegt. Laut Gogolin wäre ein besseres Resultat möglich gewesen, aber ein Infekt drei Wochen vor dem Wettbewerb hatte die gute Form beeinträchtigt. "Zum Wettkampf war ich wieder gesund, aber noch nicht 100-prozentig frisch. Außerdem war es mir mit Temperaturen um die 2 Grad Celsius zu kalt und zu feucht."

Der erste Zehn-Kilometer-Lauf war mit 35:45 Minuten gut. "Leider wurde es mir auf dem Rad trotz Weste, Knielingen, Handschuhen und Füßlingen immer kälter und ich konnte meine Hände und Füße zum Teil nicht mehr spüren, der Druck auf die Pedalen ließ dadurch etwas nach. Schlimmer war für mich aber die Gruppendynamik auf der für mich zu einfachen Radstrecke. Es ist so frustrierend, wenn kurz hinter einem zwei Gruppen zu jeweils 15 Sportlern eine RTF fahren und immer näher kommen. Leider hat da die Rennleitung nicht konsequent durchgegriffen." Die 58,5 Kilometer waren in 1:33:05 Stunden absolviert, Gogolin lag auf dem Bronzerang. Nach dem mühsamen Wechsel mit klammen Fingern ging er die abschließenden zehn Kilometer an. "Erst nach der Hälfte konnte ich richtig laufen, was noch zu 39:11 Minuten reichte." Mit 2:50:25 Stunden fehlten zwei Minuten zu Platz 3 und drei zu Platz 2.

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