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Wohnungsbau
Arbeiten bisher ganz im Plan

Feierlicher Augenblick: Vor dem Versenken wurde die kupferne Kartusche mit Plänen und mehr befüllt.
Feierlicher Augenblick: Vor dem Versenken wurde die kupferne Kartusche mit Plänen und mehr befüllt. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 18.05.2019, 06:45 Uhr
Bruchmühle Die Wände des Erdgeschosses stehen bereits auf gut halber Höhe. "Im Grunde können wir schon beinahe Richtfest feiern", merkte deshalb Altlandsbergs Bürgermeister Arno Jaeschke an, als am Freitag erst einmal noch mit leichter Verspätung zum praktischen Stand auf der Baustelle die Grundsteinlegung nachgeholt wurde. Mehrere Stadtverordnete, der Bruchmühler Ortsbeirat, weitere interessierte Bürger und Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft Altlandsberg (WBG) hatten sich dazu auf dem Grundstück in der Buchholzer Straße eingefunden.

In dessen Ecke war das modernisierte Altgebäude, eines der wenigen echten historischen Wahrzeichen im Ortsbild, erst voriges Jahr nach Abschluss der Arbeiten übergeben worden, wie Jaeschke in seiner kurzen Ansprache noch einmal erinnerte. Dort, wo sich einst Gasthof, später Molkerei und andere Nutzungen befanden, gibt es seither vier den Erfordernissen der Zeit angepasste Wohnungen, gerade auch für Angehörige der örtlichen Feuerwehr.

Im Neubau nebenan, der nun in die Höhe wächst und spätestens im März 2020 bezugsfertig sein soll, entstehen ebenfalls vier Wohnungen, jeweils  mit einer Grundfläche von 70 Quadratmeter, zwei pro Etage. "Wir können nicht immer nur allein auf Eigentum setzen", betonte der Bürgermeister mit Blick auf Zuzugsdruck sowie Bedarfe, die es auch seitens der schon vorhandenen lokalen Bevölkerung gibt. Denn unter anderem junge Leute, die aus dem Elternhaus ausziehen wollen, fehle meist das Geld für ein Eigenheim: "Wir brauchen deshalb ergänzend Mietwohnungen." Genau dieser Aufgabe stelle sich die WBG als hundertprozentige Tochter der Stadt.

WBG-Geschäftsführer Frank Ruppersberger wie Jaeschke hoben hervor, dass von den 820 000 Euro, die insgesamt an dieser Stelle investiert werden, 630 000 über ein zinsloses Darlehen von der Landesinvestitionsbank (ILB) kommen, außerdem 100 000 als Zuschuss. Um die Summe komplett zu machen, beläuft sich der Eigenanteil ebenfalls auf knapp 100 000 Euro. Während der Bürgermeister nicht zuletzt dem rührigen Ortsbeirat dankte, der in der Sache immer wieder bei den Stadtverordneten nachgehakt habe, hob Ruppersberger das exzellente Zusammenwirken im Team mit Architekt Matthias Sternal und Bauherrenvertreter Johannes Schaff hervor. Dies erleichtere die Arbeit sehr.

Schon jetzt lasse sich zudem sagen, dass es auf dem Grundstück insgesamt am Ende nicht nur ein Quartier mit acht Wohnungen gebe, sondern die ganze Ecke optisch gewinne. "Wir liegen sehr gut in der Zeit und im Kostenplan", konnte er den Versammelten mitteilen, insgesamt komme man bisher so gut voran, dass eine Fertigstellung sogar vor dem geplanten März-Termin möglich erscheinen. "Die Firmen leisten gute Arbeit", sind er und der Bürgermeister sich einig.

Pläne, Münzen und eine MOZ

Feierlich wurden in der etwas größeren Kupferkartusche vor dem Einlassen in das vorbereitete Loch ein Lageplan, die Ausführungspläne des Gebäudes, mehrere  Fotos, die Beschlussvorlage der Stadtverordneten und eine tagesaktuelle Ausgabe der Märkischen Oderzeitung verstaut. "Und wo sind die Münzen?", fragte jemand nach, worauf beinahe zeitgleich mehrere Portmonees gezückt wurden, um dieses traditionell wichtige Detail zum Kartuscheninhalt auch noch zu sichern.

Der nächste feierliche Anlass, im Ortsteil zusammenzukommen, folgt schon in Kürze: Am 3. Juni soll, nur ein kleines Stück entfernt, Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus sein.

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