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Gleich zwei Kandidaten bewerben sich um den Posten des ehrenamtlichen Bürgermeisters in Melchow.

Kommunalwahl
Zwei wollen in Melchow Bürgermeister werden

Olav Schröder / 18.05.2019, 06:45 Uhr
Melchow (MOZ) Für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Melchow kandidieren am 26. Mai zwei Bewerber. Es treten Amtsinhaber Ronald Kühn (ProMelchow) und als Herausforderer Thorsten Kleinteich (Nachhaltig für Melchow) an. Die MOZ fragte beide nach den Schwerpunkten, die sie sich gesetzt haben.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Thorsten Kleinteich: Meine wichtigsten Ziele sind, das Bild unseres Dorfes ansprechend zu gestalten, unter Wahrung des Dorftypischen und mit Liebe zum Detail, der Bau eines Radwegs an der L 200 nach Biesenthal und Spechthausen, die Kita ökologisch und schön gestaltet zu erweitern und umweltfreundliche Mobilitätsangebote zu verbessern, ein gutes Miteinander zu pflegen, Engagement und Initiative zu fördern.

Ronald Kühn: Mein wichtigstes Ziel sind die Verbesserung der Lebensbedingungen oder des Lebensraums im breiten Konsens mit dem Bürgerwillen in unserer schönen Gemeinde. Daraus abgeleitet sind für mich die wichtigsten Ziele der Radwegebau Biesenthal/Eberswalde, die Verbesserung der Mobilität und der Gesundheitsversorgung, der Ausbau von Breitbandnetz und Straßen sowie die Würdigung und Stärkung ehrenamtlicher Tätigkeit.

Wo sehen Sie die größten "Baustellen" in Melchow?

Ronald Kühn: Eine große Herausforderung ist der teils erhebliche Sanierungsbedarf der kommunalen Wohnungen. Mit klugen Konzepten werden wir die Situation in den nächsten fünf Jahren deutlich verbessern. Andere Herausforderungen entstehen durch die Notwendigkeit, viele andere in den Prozess einzubeziehen, etwa beim Radwegebau. Selbst bei größtem Engagement ist der erfolgreiche Abschluss nicht immer klar, aber ich kämpfe darum.

Thorsten Kleinteich: Zu den größten "Baustellen" gehören der gestalterische Zustand der Dorfmitte im Umkreis um die Kreuzung an der Bäckerei. Auch der fehlende Radweg entlang der L 200 gehört zu den großen Herausforderungen. Außerdem geht es mir um die Verbesserung der medizinischen Versorgung. Und nicht zuletzt ist bei der Abwassererschließung ein zügiger Abschluss zu erreichen.

Warum engagieren Sie sich kommunalpolitisch?

Ronald Kühn: Es bereitet mir Freude, für meine Gemeinde ehrenamtlich tätig zu sein und Strategien zur Verbesserung zu entwickeln. Die Entwicklung der Ortsteile Melchow und Schönholz kann nicht ausschließlich in einer Verwaltung organisiert werden, Impulse müssen von innen kommen. Mit meinem großen Netzwerk aus beruflichem Umfeld und ehrenamtlichen Leitungsfunktionen kann ich auf viele Erfahrungen und Kontakten zurückgreifen.

Thorsten Kleinteich: Weil mir mein Lebensumfeld wichtig ist, weil ich dazu beitragen möchte, dass unser Dorf einladend wirkt und sich alle Generationen hier wohl fühlen. Weil ich gern gestalte und gern helfe, Dinge zu verbessern. Und weil ich dafür wirken möchte, dass wir im Einklang mit der Natur leben und unseren ökologischen Fußabdruck auf unserem Planeten schrittweise verringern.

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