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Künstlergespräch
Kunst & Kuchen in der "Alte Brücker Post"

Nimmergu, der seine Kunst als "Visionäre Weltansicht" beschreibt, steht heute für Gespräche bereit.
Nimmergu, der seine Kunst als "Visionäre Weltansicht" beschreibt, steht heute für Gespräche bereit. © Foto: Foto: privat
red / 18.05.2019, 08:00 Uhr
Brück ([]) Von O wie Ostern bis O wie Oktober wird jeden Sonntag zu Kunst & Kuchen in die "Alte Brücker Post" geladen.  Sieben Künstler aus drei Nationen stellen in der Gemeinschaftsausstellung "Kunst - Natur - Umwelt" aus.

Die Besucher drängten sich bei der feierlichen Eröffnung am 4. Mai. "Es waren fantastische Gespräche und die Werke der sieben Künstler sind so unterschiedlich wie interessant", so Karla Grundmann aus Berlin, die seit Jahrzehnten eine Freundin des Hauses ist. "Ich bin extra mit meinem Partner gekommen, um ihm zu zeigen, wie toll es hier ist. Ich bin begeistert von der Entwicklung."

Jeden Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr haben interessierte Besucher die Möglichkeit, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und sich auf dem Erholungsgelände zu entspannen, Tischtennis oder Schach zu spielen. Eben einfach zu SEIN – so wie der Slogan des Hauses seit mittlerweile 19 Jahren verspricht. Am heutigen Sonntag wird Bernd Nimmergut für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Nimmergut, geboren im Jahre 1954 in Waren an der Müritz und aufgewachsen in Berlin Pankow, verließ 1975 aus politischen Gründen die DDR und ging in den Westen. Dort stand seiner künstlerischen Entwicklung nichts mehr im Wege. Der sich selbst als "Extremautodidakt" bezeichnende Maler, Rockmusiker und Oldtimer-Restaurator schuf von dieser Zeit an Zeichnungen, Aquarelle und Öl-Bilder auf Leinwand. Seine Malerei ist farbig, real, abstrakt, surreal oder auch mit geometrischen Elementen kombiniert. Seine Figuren stellt er in landschaftlich-mystische oder architektonisch-urbane Kontexte. Nimmergut beschreibt seine Kunst als "Visionäre Weltansicht". Diese Transzendierung der rein materiellen Gegenständlichkeit schließt die Empfänglichkeit für die emotional-sinnliche Wahrnehmung von Natur und Umwelt auf. In diesem Sinne sind die Arbeiten des Künstlers als ein Angebot zur optischen Meditation zu verstehen. Malerei bedeutet für Bernd Nimmergut von allen Sinnen berührtes Sehen und die Freude an der ästhetischer Bewusstheit als dem schöpferischen Grund des Lebens. Seit 1976 zeigt Bernd Nimmergut seine Werke auf Ausstellungen und Einzelausstellungen in Berlin, Baden Württemberg und Brandenburg. Seit dem Jahre 2015 restauriert und bewohnt Bernd Nimmergut ein Haus im historischen Kern der Stadt Brück.

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