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Am Sonntag boten in Biesenthal einheimische Vereine und Betriebe kulinarische Köstlichkeiten an. Die Stimmung hatte etwas Mediterranes.

Köstlichkeiten
Provence in Biesenthal

Etwas für die Ohren: Die Band "Zucker  & Zimt" unterhielt die Gäste des Biesenthaler Regionalmarkts mit romantisch verspielten folkloristischen Titeln.
Etwas für die Ohren: Die Band "Zucker  & Zimt" unterhielt die Gäste des Biesenthaler Regionalmarkts mit romantisch verspielten folkloristischen Titeln. © Foto: Renate Meliß
Renate Meliß / 21.05.2019, 06:15 Uhr
Biesenthal Wie in der Provence, wo sie im Urlaub waren, sehe es hier aus, findet Veronique Büttner, die mit ihrer Familie aus Altlandsberg zum Biesenthaler Regionalmarkt gekommen war. Und so konnte man es tatsächlich auch sehen: Die große Eiche auf dem Marktplatz, unter der sich alles abspielte, bot eine Kulisse, die durchaus etwas Mediterranes hatte. Untermalt mit Live-Musik von der Band "Zucker  & Zimt", die romantisch verspielte folkloristische Titel zum Besten gab, konnte man unheimlich viel sehen, erleben, kosten und kaufen. Besucher lachten, unterhielten sich und fühlten sich augenscheinlich wohl.

Edith Stöber vom Biohof Eichenhof bot selbstgemachte Salate an, die rasch weg gingen. An Stand nebenan zeigte Marianne Freyer aus dem Sydower Feld besondere Keramik, Handgewebte Stoffe gab es bei Hanna Strathausen aus Biesenthal, während Monika Weiß Pflanzen, Blumen und Kräuter dabei hatte. "12 Eier bitte. Sind die auch frisch?" – "Ja natürlich", erwiderte Josefine Hübner vom Hofladen Hübner. Spargel, Radieschen, Salat und Kräuter hatte sie mitgebracht – alles aus eigener Produktion. Da füllte sich manches Körbchen.

Eine Vielfalt an Verlockungen

Ein Insektenhotel bauen konnte man am Stand vom Naturschutzbund. "Geht ganz einfach mit Draht, Schilf und Lehm als Kleber", erklärte dabei der Naturschutzbund-Vorsitzende Jonathan Etzold. Vor allem für einzeln lebende Wildbienen, von denen es 500 Arten bei uns gibt, sei das gut geeignet. Ein Stückchen weiter sitzt Martina Wendland aus Melchow am Spinnrad und spinnt mit ihrem Spinnrad eifrig Faden um Faden. "Kannst du das mal etwas langsamer machen, damit ich es genau sehe?", fragt der elfjährige Martin Weyer aus Bernau, der mit seiner Mutter gekommen war. Ein anderer Stand verströmte einen ganz besonders würzigen Geruch. Dort nämlich bot das Ökodorf Brodowin Burger der besonderen Art an: "Wilde Müritz" hieß einer mit paniertem Ziegenkäse, "Brodowiner Rinderburger" ein anderer mit roter Beete.

Soviel musste man probieren an diesem Tag. Dazu gehörten auch der Honig der Imkerei Schleusenhonig aus Zerpenschleuse  und viele anderen kulinarische und optische Sensationen zahlloser weiterer Betriebe und Vereine. Den Regionalmarkt mit seiner Vielfalt an Verlockungen und Erlebnissen hatten die Stadt Biesenthal und das Bürgerforum "Lokale Agenda" gemeinsam organisiert.

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