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Der Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde gibt erstmals eine Postkarte mit eigener Briefmarke heraus.

Attraktion
Extra-Marke zum Skispringen

Schanzen als Motiv: Dieter Bosse, Vorsitzender des Wintersportvereins 1923 Bad Freienwalde, präsentiert die Postkarte zum Skispringen am 25./26. Mai. Der Verein hat sogar bei der Deutschen Post eigene Briefmarken in Auftrag gegeben.
Schanzen als Motiv: Dieter Bosse, Vorsitzender des Wintersportvereins 1923 Bad Freienwalde, präsentiert die Postkarte zum Skispringen am 25./26. Mai. Der Verein hat sogar bei der Deutschen Post eigene Briefmarken in Auftrag gegeben. © Foto: Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 22.05.2019, 20:35 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Luftpost" in deutscher und polnischer Sprache steht auf der Postkarte, die eine Frontalansicht der vier Schanzen im Bad Freienwalder Papengrund zeigt. Von allen vier Schanzen springen gerade Skisportler herunter. Auf der Rückseite klebt eine 45-Cent-Briefmarke mit dem Aufdruck "Deutsche Post", auf der ein Skispringer abgebildet ist. "Das ist Max Unglaube", sagt Dieter Bosse, Vorsitzender des Wintersportvereins 1923 Bad Freienwalde, stolz. Der derzeit erfolgreichste Springer des Wintersportvereins ziert die Marke. "Wir haben aber noch mehr Briefmarken", kündigt der Vereinschef an

Anlässlich des Skispringens um den "Pokal des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg" am kommenden Sonnabend habe der Wintersportverein diese Aktion initiiert, sagt Dieter Bosse. 120 Springer aus Deutschland und Polen werden erwartet. Jeder Springer bekomme drei Postkarten. In die freien Felder auf der Vorderseite der Karte trägt er seine Startnummer und seinen Namen ein.

"Jeder Springer darf eine Postkarte behalten und muss zwei abgeben", erläutert Bosse. Diese werden zum Preis von je zwei Euro an die Zuschauer verkauft. Sie können die Postkarte gleich abschicken oder ungestempelt behalten. Die Aktion sei das Verdienst von Günther Grützner, der sämtliche Fotos für den WSV schießt.

Die Aktion sei mit der Deutschen Post abgesprochen, betont Dieter Bosse. "Bei der betreffenden Postkarte handelt es sich um eine so genannte ,Pluskarte Individuell’, bei der man die Briefmarke mit eigenen Motivwünschen gestalten kann", bestätigt Anke Blenn, Pressesprecherin der Deutschen Post und DHL. Die Briefmarke sei mit einem Barcode versehen, so dass sie von den Briefzentren anerkannt werde.

Eingeladen habe der Wintersportverein neben den Polen, die mit 60 Springern vertreten sind, auch Weißrussen und Slowenen. Diese hätten jedoch ihre Teilnahme bisher nicht bestätigt, sagt Bosse. Aber es könne dennoch sein, dass sie unerwartet auftauchen.

Das Einzelspringen beginnt am Sonnabend um 10 Uhr. Dazu erwartet werde Christian Görke (Linke), Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident, sowie Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbunds. Nach dem Einzelspringen bis gegen 12 Uhr beginnt um 14 Uhr das Mannschaftsspringen. Mit der Siegerehrung rechnet Bosse angesichts der großen Zahl an Teilnehmern nicht vor 16.30 Uhr.

Kooperations-Projekt

Ein "Zauberteppich", ein Laufband, soll Skispringern und Fußgängern den Aufstieg vom Schanzenauslauf zu den Schanzen erleichtern. Für das deutsch-polnische Kooperationsprojekt unterzeichnen die Bürgermeister von Bad Freienwalde und Witnica am Sonnabend einen Vertrag. Aus Witnica sollen 21 junge Skispringer in Bad Freienwalde trainieren, sagte Günther Lüdecke vom WSV-Vorstand.

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