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Nie mehr stecken bleiben: Bahn tauscht Aufzüge aus

Anstehen: Die Aufzüge am Bahnhof Oranienburg sind insbesondere von Fahrradfahrern mit Gepäck gefragt. Aber auch Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwagen nutzen die Lifts, die jedoch häufig ausfallen.
Anstehen: Die Aufzüge am Bahnhof Oranienburg sind insbesondere von Fahrradfahrern mit Gepäck gefragt. Aber auch Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwagen nutzen die Lifts, die jedoch häufig ausfallen. © Foto: Klaus D. Grote
Klaus D. Grote / 24.05.2019, 06:59 Uhr - Aktualisiert 24.05.2019, 08:46
Oranienburg (MOZ) Die Deutsche Bahn sorgt für bessere Bahnhöfe. Bis spätestens 2022 sollen die drei Aufzüge zu den Bahnsteigen in Oranienburg ausgetauscht werden. Immer wieder waren die Aufzüge ausgefallen. Aus diesem Grund gibt es auch einen Ersatz der beiden Aufzüge in Hennigsdorf.

Insgesamt 170 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn in den Ausbau und die Sanierung von 150 Bahnhöfen in Brandenburg. Das gaben Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla am Donnerstag bekannt. Mit der Rahmenvereinbarung werde ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufgeschlagen, sagte Kathrin Schneider. An jeder zweiten Station gebe es Verbesserungen, versprach Pofalla. Davon profitieren auch viele Stationen in Oberhavel – allerdings in drei Zeitabschnitten, die erst 2028 beendet sein werden. So sollen die Aufzüge in Birkenwerder, Hohen Neuendorf und Bergfelde zwischen 2026 und 2028 ausgetauscht werden. Dann sollen auch die Bahnsteige in Borgsdorf und in Mühlenbeck-Mönchmühle neue Dächer erhalten. Der Bahnsteig in Hohen Neuendorf West wird in diesem Zeitraum erneuert.  Der Bahnhof Fürstenberg erhält während der Sanierung ein neues Bahnsteigdach. Erstmals wird auch der S-Bahnhof Lehnitz mit einem Aufzug ausgestattet. Der Einbau soll zwischen 2023 und 2025 erfolgen.

Unabhängig von der Rahmenvereinbarung sollen die beiden Aufzüge in Löwenberg mit knapp einjähriger Verspätung im September dieses Jahres eingebaut werden. Und wann die 2015 begonnenen und mehrfach unterbrochenen Bauarbeiten im Oranienburger Bahnhofsgebäude fortgesetzt und abgeschlossen werden, ist unklar. Zuletzt war von einer Fertigstellung Ende Mai die Rede. Der Bahn fehlt eine Baufirma. Erneut defekt ist der Münzeinwurf am einzigen WC am Bahnhof der Kreisstadt. Wer mal muss, kann sich diese von der Fahrradwache aufschließen lassen oder pinkelt leider – wie die Mehrheit – an den Runge-Altbau.

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