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Brandschutz
Feuerwehr präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

Es brennt an der Feuerwache Hohen Neuendorf: Doch die Jugendwehr ist schnell zur Stelle.
Es brennt an der Feuerwache Hohen Neuendorf: Doch die Jugendwehr ist schnell zur Stelle. © Foto: Heike Weißapfel
Heike Weißapfel / 26.05.2019, 13:30 Uhr
Hohen Neuendorf (MOZ) Wenn der Wohnungsbrand aus angezündeten Holzpaletten in einer Feuerschale besteht, dann ist Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Feuer! Die Sirene tönt lautstark über den Vorplatz des Hohen Neuendorfer Depots. Da kommt schon der Tanklöschzug, und die Jugendwehr rückt an. 2000 Liter fasst der Tank. Aber so viel Wasser wird zum Glück nicht gebraucht. Schnell legen die 10- bis 16-Jährigen eine Wasserleitung. "Wasser, marsch!" Rasch richten zwei junge Feuerwehrleute den Strahl auf die lichterloh brennenden Holzpaletten in der Schale, die der erste Hauptlöschmeister Matthias Knopf zuvor eigenhändig und natürlich mutwillig angezündet hat. Denn zum Glück ist der Wohnungsbrand nur eine gelungene Vorführung der Jugendfeuerwehr.

Nach kurzer Zeit steigt nur noch weißer Rauch auf, der Wasserdampf. Er ist ein Zeichen dafür, dass der Brand gelöscht ist. Gruppenführer Silvan Thiele ist zufrieden, das Publikum applaudiert den jungen Leuten. Dann ist zum Beispiel Gelegenheit, sich wieder dem anderen Rauch zuzuwenden, dem, der duftend aus dem Grill aufsteigt.

Viele Kinder und Erwachsene sind am Sonnabend zum Depot der Freiwilligen Feuerwehr an der Hohen Neuendorfer Waldstraße gekommen, um sich die Vorführungen der Kinderfeuerwehr und der Jugendlichen anzusehen, die Technik zu bestaunen oder die Instrumente des Musikzuges auszuprobieren.

Auch die Rettungshundestaffel Berlin war wieder dabei. Sybille Jüling aus Panketal führte ihre Colliemix-Hündin Lea, die als zweijährige noch in der Ausbildung ist, über den Parcours aus Leitern, Treppchen und Gittern. Kinder konnten sich in einer Kiste verstecken und von den Rettungshunden suchen lassen. Erwachsene ließen sich erklären, dass es nicht auf die Rasse, sondern auf die sozialen Eigenschaften des Hundes ankommt, damit der mit Freude Menschen, die sich verirrt haben, womöglich das Leben rettet.

"Es war wieder ein bunter Mix", sagt Matthias Knopf. Einmal mehr zeigten sich die Feuerwehrfrauen und -männer übrigens auch als schicke Models: Alte Uniformen wurden vorgeführt und die schönen neuen natürlich auch.

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