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Der "Vatertag" zeigte zwischen Waldsieversdorf, Petershagen-Eggersdorf, Altlandsberg und Strausberg ein fröhlich-abwechslungsreiches Gesicht.

Himmelfahrt
Feierlaune und Familientag

Ansturm auf die Ritter: Den Kindern, die sich gemeinschaftlich an die Ritter der Gilde Libertatis wagen, sind nicht einmal die Haudegen in ihren Rüstungen gewachsen. Schaukämpfe gehören beim Mittelalterfest in Petershagen-Eggersdorf dazu.
Ansturm auf die Ritter: Den Kindern, die sich gemeinschaftlich an die Ritter der Gilde Libertatis wagen, sind nicht einmal die Haudegen in ihren Rüstungen gewachsen. Schaukämpfe gehören beim Mittelalterfest in Petershagen-Eggersdorf dazu. © Foto: Irina Voigt
Gabriele Rataj / 31.05.2019, 07:30 Uhr - Aktualisiert 31.05.2019, 15:21
Strausberg (MOZ) Radlertrupps und johlendes Partyvolk, Wandergrüppchen, Rummel auf dem Markt, entspanntes Familienpicknick oder mittelalterliche Schaukämpfe – von alledem hat der sogenannte Vatertag in der Strausberger Region etwas.

Verhaltener Beginn am Morgen. Bei schönstem Wetter schwingt sich am Supermarkt eine Familie aufs Fahrrad, dröhnt eine Motorradfahrer-Schlange gemütlich über die Kreuzung, bleiben leuchtender Mohn und Kornblumen von den trainierenden Berliner Radlern unbeachtet.

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Historisches Dorffest in Eggersdorf

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Mit "Kornblumenblau" ist die Buckow-Waldsieversdorfer Blasmusik schon zu hören, ohne sichtbar zu sein. Erst wer am Volksbad Waldsieversdorf den Straßenanstieg hinter sich hat, kann das Panorama zwischen Bahnhof der Kleinbahn und Waldrand, garniert mit Musikern, DJ an den Reglern und gastronomischer Versorgung betrachten und sich hineinbegeben.

Himmelfahrt in Eggersdorf mit historischem Dorffest
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Himmelfahrt in Eggersdorf

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Buckower, Waldsieversdorfer, Hasenholzer, Müncheberger, hier mischt sich alles in fröhlicher Runde. "Mein Mann ist angeln", verrät Manuela Bohne aus Müncheberg, "dafür machen wir hier unseren Frauentag." Die Halli-Galli-Party, die Roy Klenner 2011 das erste Mal auf die Beine stellte, ist ein Muss für viele geworden.

Detlef Helbig, der wiedergewählte Buckower Stadtverordnete, kann dort auf die frühere Rosenkönigin aus Waldsieversdorf treffen, der Mann aus dem Straßenverkehrsamt plaudert in der Blasmusikpause mit dem Orchesterleiter und Remo und Peter aus Müncheberg, perfekt ausgestattet mit roter Fliege, roten Schuhen, schwarzem Hut, genießen ihr Bierchen – die Kleinbahn ist ja nebenan. Ein Auto braucht es nicht.

Fahrrad ist das Fortbewegungsmittel des Tages, auch wenn diese vielfach nicht mehr so blumengeschmückt sind wie noch vor Jahren. Auch mit den Kremsern habe es nachgelassen, heißt es.

In Buchholz, dem sonst so friedlichen Altlandsberger Ortsteil, kann das Gegenteil behauptet werden. Dort kommt es alljährlich zum Zusammentreffen verschiedenster Kuschen und Kremser, mal gezogen von Pferden, mal den tuckernden Trecker vorgespannt. Florian und Levent im Radsportlerdress scheinen so gar nicht in diese Umgebung zu passen. Für eine Bratwurst aber biegen die beiden Alttreptower kurz von der Trainingsstrecke ab.

Wenige hundert Meter weiter liefern die Red Chucks am Saloon Swingendes und Familie Wischnewski von gegenüber hat dazu die Kaffeetafel vor dem Gartenzaun aufgebaut. Wer nicht genug bekommen konnte, rollte zum Mittelalterfest des Vereins Bauernvolk ins Doppeldorf.

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