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Trainer unter Vertrag
Maucksch zum Dritten beim FSV Union

Matthias Maucksch:  alter neuer Trainer beim FSV Union Fürstenwalde
Matthias Maucksch:  alter neuer Trainer beim FSV Union Fürstenwalde © Foto: Michel Rieckmann
Roland Hanke / 05.06.2019, 05:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Er ist wieder da! Matthias Maucksch wird zur Saison 2019/20 erneut das Amt des Cheftrainers der Regionalliga-Mannschaft des FSV Union Fürstenwalde übernehmen. Es ist sein drittes Engagement bei den Spreestädtern.

In der Spielzeit 2015/16 führte er in seinem ersten Jahr die Unioner in die Regionalliga, nahm sich dann ein halbes Jahr familiäre Auszeit und kehrte bereits im Winter 2017 wieder auf die Bank beim FSV Union zurück. Nach eineinhalb Jahren entschied er sich, den Schritt in die 3. Liga zu Sportfreunde Lotte zu gehen, wo er nach knapp zwei Monaten entlassen wurde. In der abgelaufenen Saison übernahm er Fürstenwaldes Liga-Kontrahenten BFC Dynamo und führte diesen von einem Abstiegsplatz zum Klassenerhalt. Erst vorigen Freitag hatte er den dortigen Vertrag aufgelöst.

Entscheidung am Montagabend

Nun ist er wieder zurück in Fürstenwalde und unterschrieb am späten Montagabend einen Zweijahresvertrag. "Nach der Vertragsauflösung mit den Berlinern, wo er nicht zufrieden mit der Kaderplanung war, ging es ganz schnell", erklärte Pressesprecher Mitsch Rieckmann. "Traineranfragen gab es sehr viele, doch Union hat ein spezielles Anforderungsprofil, bei dem nur wenige in Frage kommen. Deswegen freuen wir uns natürlich, dass Matthias wieder bei uns anheuert, denn Verein, Spieler und Fans wissen, was wir an ihm haben."

Hand in Hand mit den Fans

Und der Coach selbst freut sich, "wieder in Fürstenwalde zu sein. Der FSV Union ist ein Verein, der sich Stück für Stück weiterentwickelt. Ich kenne die Gegebenheiten, was natürlich ein Vorteil ist", sagte Maucksch dieser Zeitung. Er will die Mannschaft dazu führen, ein fester Bestandteil der Regionalliga zu bleiben. "Das ist für die Stadt, den Verein und die gesamte Region wichtig. Und wir wollen auch alle Zuschauer und Fans auf diesem Weg mitnehmen. Vielleicht werden wir ja eine gefürchtete Festung für unsere Kontrahenten." Der Trainingsauftakt bleibt beim 17. Juni. Fünf bis sechs Spieler würden zum derzeitigen Kader noch hinzukommen, um eine schlagkräftige Truppe zu haben. "Da stehe ich im engen Kontakt mit der sportlichen Leitung", erklärte der Coach.

50. Geburtstag am Dienstag

Letzteres sieht Sven Baethge, Geschäftsführer Sport beim FSV Union, genauso: "Wir werden noch einige Verstärkungen brauchen. Doch jetzt freuen sich erst einmal der gesamte Verein, die Spieler und Fans, dass Matthias wieder zurück bei uns ist. Und mit dem Zweijahresvertrag haben der Verein und der Trainer eine gewisse Planungssicherheit", sagte Baethge. Zugleich wies er darauf hin, dass der gesamte Vorstand des FSV Union mit daran beteiligt war, Maucksch wieder als Trainer nach Fürstenwalde zu holen. Dabei habe es reichlich Telefonate gegeben. Der Chefcoach, der am Dienstag seinen 50. Geburtstag im Kreise seiner Familie feiern will, hat vor dem Trainingsauftakt noch einen Kurzurlaub eingeplant.

Stationen als Spieler und Trainer

1984 gewinnt  Matthias Maucksch mit Dynamo Dresden die DDR-Schülermeisterschaft

1989/90 DDR-Meister mit Dynamo, 118 Bundesliga-Einsätze bis 1995

Wechsel zum VfL Wolfsburg, dann VfB Leipzig, 1. FC Nürnberg, Energie Cottbus, FV Dresden, VfL Pirna-Copitz

Trainer beim Döbelner SC (2007), bis ‘09 bei Dyn. Dresden II, bis ‘11 bei der I.

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