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Umwelt-Demo
"Fridays for future" erstmals in Erkner

Mitorganisatorin Zoe Grytzka trug ein selbstgeschriebenes Lied vor, in dem es darum geht, neue Wege zu beschreiten.
Mitorganisatorin Zoe Grytzka trug ein selbstgeschriebenes Lied vor, in dem es darum geht, neue Wege zu beschreiten. © Foto: Joachim Eggers
Joachim Eggers / 14.06.2019, 18:43 Uhr - Aktualisiert 15.06.2019, 12:36
Erkner (MOZ) Die weltweite Klimaschutz-Bewegung "Fridays for future" hat auch Erkner erreicht. Am Freitag versammelten sich erstmals rund 60 Schüler des Gymnasiums auf dem Hof.

Hauptorganisatorin Tine Friede aus Rahnsdorf appellierte an ihre Mitschüler an ihre Mitschüler, weniger Plastik zu verbrauchen, mehr mit dem Fahrrad zu fahren, auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten.

Als Gastredner hatten die jungen Organisatoren Timmo Krüger vom Institut für raumbezogene Sozialforschung (IRS) gewonnen, der vorführte, wie drastisch ungleich der Kohlendioxid-Ausstoß pro Kopf und Jahr verteilt ist – von 15 Tonnen in den USA bis 0,1 Tonnen in Äthiopien. Deutschland liegt demnach bei 9 Tonnen. Zwei Tonnen dürften es sein, soll der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen auf 1,5 Grad begrenzt werden.

Die Schulleitung hatte die Aktion gutgeheißen und den Unterricht an der ganzen Schule nach der 5. Klasse ausgesetzt. Tine Friede war daher über die Teilnehmerzahl ein bisschen enttäuscht. Am Fürstenwalder Scholl-Gymnasium hat sich die 7c am Freitag darauf verständigt, dass alle mit dem Fahrrad in die Schule kommen – als Beitrag zum Klimaschutz.

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Tine Friede Mitschüler Timmo Krüger

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