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Schießen
Kreisstädter dominiert mit 281 Ringen

Wettkampfpistole beim Championat: die TOZ 35.
Wettkampfpistole beim Championat: die TOZ 35. © Foto: Dieter Pohlann
Dieter Pohlann / 15.06.2019, 02:15 Uhr - Aktualisiert 15.06.2019, 12:37
Eisenhüttenstadt (freier Autor) Das Kind im Manne kommt immer mal wieder zum Tragen, wenn es um eine derart traditionelle und schwere Schießsportdisziplin wie diesmal beim Kreischampionat geht.

Der Rahmen: Entfernung des Ziels 50 Meter, Gewicht der Waffe frei (in der Regel etwas mehr als 1 kg), Abzugsgewicht frei – es darf auch ein sogenannter Stecherabzug mit minimaler Grammzahl eingesetzt werden. Die gebräuchlichste Waffe in unserer Region ist die TOZ 35, eine russische Konstruktion, welche schon die Sportjugend zu DDR-Zeiten nutzte. Einer der Erfolgreichsten war in den 1970er- Jahren der Leipziger Harald Vollmar, der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften große Erfolge feierte. Aus der Oderregion sind die Potteck-Brüder in Erinnerung, die gleichfalls olympische Medaillen holten.

Die Uckermark-Sportschützen hatten nun auch Spaß, obwohl so mancher Schuss im wahrsten Sinne des Wortes daneben ging. Tages-Bester nach 30 Wettkampfschüssen mit Auflage (ohne Klasseneinteilung) wurde Willy Willmann aus Prenzlau mit 281 Ringen – seine drei Serien: 98, 91, 92. Die zweitbesten Leistungen verbuchten Gerd Neulinger (87, 90, 95) und Dieter Pohlann (92, 89, 91) mit je 272 Ringen. Detlef Frommann (84, 94, 93/alle Schwedt) folgte mit einem Ring weniger.

Das freihändige Schießen wurde durch zwei Sportschützen mit 60 Schuss absolviert. Andreas Schmidt aus Prenzlau lag hier mit sehr guten 525 Ringen vor Dieter Pohlann (achtbare 471 Ringe).

Wie viel diese Ergebnisse wert sind, wenn sie denn wiederholt werden können, wird sich bei den Landesmeisterschaften in wenigen Wochen in Frankfurt erweisen.

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