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Fußball
Endspiel um Ligaverbleib am letzten Spieltag erreicht

Hagen Bernard / 17.06.2019, 02:45 Uhr - Aktualisiert 17.06.2019, 09:44
Eisenhüttenstadt (MOZ) Der FC Eisenhüttenstadt kann nach dem 3:1 (1:1) gegen den BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Fußball-Brandenburgliga schaffen. Das Schlusslicht verbesserte sich auf den letzten Nichtabstiegsrang.

Die ohne die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Michel Becker (Gelbsperre) und David Steinbeiß (Arbeit) spielenden Eisenhüttenstädter agierten wie die Gäste zunächst vorsichtig. Obwohl mit Christoph Nickel und Tony Wernicke zwei Routiniers ihre Positionen einnahmen, musste sich der Defensivverbund erst einmal finden. So hatte der BSC Preußen bereits nach zwei Minuten die erste Möglichkeit, als  Marc-Kevin Schwenk nach Zuspiel von Pascal Maschmann den Ball aus vollem Lauf neben das Tor setzte. Drei Minuten später zeigte Marius Bieda, woran es beim Gäste-Spiel ähnlich hapert wie bei den Gastgebern. So war zwar Bieda halbrechts frei im Strafraum, doch er verzog aus zehn Metern überhastet.

Dann stand die FCE-Abwehr. Nach einer Viertelstunde nahmen in einer fairen Partie die spielerischen Momente zu. So bediente Carsten Hilgers seinen Sturmpartner Georges Florent Mooh Djike, dessen Abschluss jedoch vom Abseitspfiff unterbrochen wurde. Drei Minuten später passte Mooh Djike zu Hilgers, doch der hatte wenig Zeit zum Abschluss – vorbei. Dann traute sich der etwas defensiv die Fäden ziehende Christian Siemund nach vorn – zu hoch (25.).

Fußball-Brandenburgliga (Verbandsliga) FC Eisenhüttenstadt siegte im Heimspiel gegen BSV Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow mit 3:1 (1:1).
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FC Eisenhüttenstadt gegen BSC 07 Preußen Blankenf.-M. 3:1

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Der FCE bekam Oberwasser und ging nach 37 Minuten in Führung. Hilgers hatte sich energisch auf der linken Seite durchgesetzt, seinen Schuss aus spitzem Winkel fälschte Marlon Benkmann aus Nahdistanz ab. Der FCE setzte nach, doch Mooh Djike (38.) vergab und Siemund kam nicht mehr an den Pass von Wernicke (40.). So glichen die Gäste etwas überraschend fast mit dem Pausenpfiff aus, als Schwenk den Ball hoch in den Strafraum spielte und Dustin Kögler aus acht Metern scharf knapp unter das Quergestänge köpfte.

Unmittelbar nach der Pause hatte Schwenk nach einem Konter nur noch FCE-Schlussmann Martin Stemmler vor sich, er verzog. Dann dominierten die Eisenhüttenstädter, doch Hilgers ließ gute Möglichkeiten ungenutzt (51., 58., 61., 66.) und Siemund scheiterte per Kopf (61.). Die Gastgeber setzten weiter spielerische Akzente, doch die beste Torchance besaß der eingewechselte Gäste-Spieler Ronny Abdallah, als er freistehend vergab (67.).

Dennoch avancierte Hilgers zum Matchwinner, als er rechts durchlief, von der Strafraumgrenze abzog und Duncan Michalak seine abgerutschte Flanke nicht festhielt (76.). "Es sollte eine Eingabe zu George werden, doch der Ball war mir gegen das Schienbein gehoppelt", sagte Hilgers. Danach ergaben sich für den FCE Konterchancen. Nachdem Hermann Wamba Tsafack zu schnell abschloss (83.), erhöhte der bislang nicht durch Torschussqualitäten aufgefallene 19-jährige Hoang Sa Nguyen Ngoc mit einem unhaltbaren Flachschuss  aus 24 Metern.  "Endlich hat Sa auch mal im Spiel seine sehr gute Schusstechnik gezeigt. Insgesamt war es ein sehr schweres Spiel, auch die Nerven haben dabei mitgespielt. Hilgers steht eben am richtigen Platz. Beim 2:1 hatten wir Glück. Der Sieg ist verdient, der Willen hat den Ausschlag gegeben", freut sich FCE-Trainer Andreas Schmidt, mit einem Sieg in Werder den Klassenerhalt am letzten Spieltag doch noch aus eigener Kraft realisieren zu können.

FC Eisenhüttenstadt: Martin Stemmler – Lukas Szywala (80. Sebastian Cierpinski), Christoph Nickel, Tony Wernicke, Johann Krüger – Maciej Piotr Ossowski (46. Hermann Wamba Tsafack), Christian Siemund, Eric Schack, Hoang Sa Nguyen Ngoc – Georges Florent Mooh Djike, Carsten Hilgers (89. Dominic Günther)

Schiedsrichter: Jonas Belke (Cottbus) – Zuschauer: 211

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Regionalsport Martin Stemmler Ligaverbleib Tony Wernicke Nichtabstiegsrang

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