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Leag: Wasseranstieg an Seen rund um Tagebau Jänschwalde

Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord: Im Hintergrund sind die dampfenden Kühltürme des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde zu erkennen.
Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord: Im Hintergrund sind die dampfenden Kühltürme des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde zu erkennen. © Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
dpa / 20.06.2019, 18:45 Uhr
Cottbus (dpa) Das Wasser der drei Seen nördlich des Tagebaus Jänschwalde ist durch Wassereinleitung des Bergbaubetreiber Leag um zehn Zentimeter gestiegen. Das teilte das Energieunternehmen am Donnerstag mit.

Bei den Seen handelt es sich um Kleinsee, Großsee und den Pinnower See. Die Leag war nach bergrechtlicher Anordnung verpflichtet worden, den Wasserverlust von Seen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde einzudämmen und auch zu stabilisieren.

Bei den drei Seen war unter anderem aufgrund klimatischer Einflüsse in den vergangenen Jahren die Verdunstungsrate hoch, was einen fortschreitenden Wasserverlust zur Folge hatte. Zudem hätten nach Angaben der Leag Untersuchungen gezeigt, dass sich die Grundwasserabsenkung für den Tagebau Jänschwalde zunehmend auf die Seen auswirken könnte.

Bei einer Begehung des Pinnower Sees am 23. Mai hatten nach Angaben der Grünen Teilnehmer festgestellt, dass kein Wasser mehr in den See eingeleitet wurde. Die grüne Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky hatte daraufhin die fehlende Transparenz kritisiert. Dazu hieß es vom Bergbaubetreiber, technische Anlagen müssten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, um den langfristigen Erfolg der Maßnahme sicherstellen zu können.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte dazu erklärt, die Unterbrechungen bei Wartungsarbeiten seien kein Widerspruch zu den erteilten Auflagen an die Leag. Er reagierte damit auf eine Anfrage der Grünen.

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Wasseranstieg Heide Schinowsky Tagebau Jörg Steinbach Leag

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