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Eingemeindung Schöneberg
Schwedter schreiben Brief an Minister

Bärbel Ramm (Linke), Elisabeth Becker (Grüne/FPA) und Mirko Schinschke (SPD) unterschreiben den Brief (v. l.).
Bärbel Ramm (Linke), Elisabeth Becker (Grüne/FPA) und Mirko Schinschke (SPD) unterschreiben den Brief (v. l.). © Foto: Dietmar Rietz
Dietmar Rietz / 22.06.2019, 10:38 Uhr
Schwedt (MOZ) Im zähen Ringen um die Eingemeindung von Schöneberg nach Schwedt gehen Stadtverwaltung und alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung einen Schritt auf das Amt Oder-Welse zu.

In einem Brief an den Innenminister bietet Schwedt an, bis zu acht Vollzeitkräfte des Amtes zu übernehmen, um dessen Spielraum in den Verhandlungen um den geordneten Übergang von Schöneberg nach Schwedt zu vergrößern. Bedauert wird, dass bisher keine vom Amt Oder-Welse endverhandelte Auseinandersetzungsvereinbarung abgeschlossen werden konnte.

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Walter Henke 24.06.2019 - 18:37:28

Eingemeindung Schöneberg

Ich kann den Innenminister des Landes Brandenburg nur aufrufen die Eingemeindung der Gemeinde Schöneberg in die Stadt Schwedt zu versagen. Es geht bei dieser Eingemeindung nicht nur um Schöneberg, sondern auch um die anderen Gemeinden des Amtes Oder - Welse. Bei einem noch höhrerem Abzug von Mitarbeitern ist die Verwaltungskraft des Amtes weiter geschwächt. Alle Entwicklungsplanungen des Amtes müßten erneuert werden. Das bringt für die im Amt verbleibenden Gemeinden zusätzliche Kosten. Vielleicht sollte die Stadt Schwedt mal darüber nachdenken, ob sie nicht als Mittelzentrum, eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, ohne Eingemeindungsversuche, mit den Gemeinden des Amtes Oder - Welse anstrebt. Ich denke dies ist für die Region und den Menschen in der Region zielführender, als darüber zu streiten ob eine Gemeinde eingemeindet wird und wie die zurückbleibenden Gemeinden geschwächt werden. Zum Abschluß noch einen Rat an Schöneberg. Es ist immer besser, bei aller Anstrengung und Arbeit, sich selbst zu verwalten und selbst die Entwicklung der eigenen Gemeinde in die Hand zu nehmen und sich nicht auf andere zu verlassen.

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