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Auszeichnung
Brandenburgischer Kunstpreis in Neuhardenberg vergeben

Stephanie Lubasch / 23.06.2019, 13:54 Uhr - Aktualisiert 15.07.2019, 12:56
Neuhardenberg (MOZ) Was für ein Familientreffen! Wie nicht wenige seiner Kollegen ist Malerei-Preisträger Stephane Leonard aus Woltersdorf (Oder-Spree) mit dem Nachwuchs angereist – und seinen Eltern. Auch der Maler und Grafiker Conrad Panzner aus Oehna (Teltow-Fläming) hat seine kleine Tochter im Schlepptau. Seine Mutter Christa und sein Vater Peter Panzner stehen ohnehin auf der Gästeliste, gehören sie doch zu jenen, die sich selbst regelmäßig um den Brandenburgischen Kunstpreis bewerben. 

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Kunstpreis für das Lebenswerk 2019 - Christiane Wartenberg

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Voll ist es also mal wieder im Großen Saal des Neuhardenberger Schlosses. Trotz des Badewetters hat es viele Künstlerinnen und Künstler auch in diesem Jahr dorthin gezogen, um einige ihrer Kolleginnen und Kollegen zu feiern – und sich ein Bild davon zu machen, was diese und etwa 70 andere bei der von MOZ und der Stiftung Schloss Neuhardenberg getragenen Ausschreibung eingereicht haben.

Am Sonntag wurde auf Schloss Neuhardenberg der Brandenburgische Kunstpreis verliehen.
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Brandenburgischer Kunstpreis vergeben

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Insgesamt knapp 300 Maler, Bildhauer, Grafiker und Fotografen hatten sich in diesem Jahr um die Preise beworben. Zu denen, die regelmäßig dabei sind, sagt Juryvorsitzender Frank Mangelsdorf, seien dabei wieder viele Künstler gekommen, die den Preis erst jetzt für sich entdeckt hätten.

Der Woltersdorfer Frank Diersch, der im vergangenen Jahr für seine Grafikserie zu Kleists Berliner Abendblättern geehrt wurde, ist an diesem Sonntag als Redner auf dem Podium dabei. Für ihn eine Herausforderung, wie er sagt, aber: „Wir leben in einer Zeit, in der  man auch als Künstler öfter seine Position darlegen und die Chance einer größeren Öffentlichkeit nutzen sollte.“ Viel Applaus vom Publikum gibt es für seine Forderung, den enormen Wert musischer Bildung nicht zu unterschätzen – und seinen Wunsch an die Gesellschaft, „nicht zu akzeptieren, dass die Schöpfer kultureller Mehrwerte dauerhaft im Abseits der sozialen Ränder existieren“.

„Eine wichtige Rede“, befindet Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der an diesem Tag den Ehrenpreis für ein Lebenswerk überreicht. Dessen Empfängerin, die in Ortwig lebende Künstlerin Christiane Wartenberg, lobt er unter anderem als eine, die sich besonders durch ihre tiefe Verwurzelung in der Region auszeichne. Worte, für die sich die Geehrte ausdrücklich bedankt – und verständnisvoll nachschiebt: „Es ist ja nicht so leicht, über Kunst zu sprechen.“

Ausstellung bis 1. September, Di–So 10–18 Uhr, Schloss Neuhardenberg; „Nachlese“ zum Kunstpreis ab 19.11., Rathaus Galerie Hoppegarten

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Kunstpreis 2019 - Frank Gaudlitz (Fotografie)

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Kunstpreis 2019 - Stephane Leonard (Malerei)

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Kunstpreis 2019 - Elli Graetz (Grafik)

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Kunstpreis 2019 - Liz Mields-Kratochwil (Plastik)

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Nachwuchsförderpreis 2019 - Cécile Weselowski

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Mikos Meininger gestaltet Kunstpreis 2019

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