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Generalsekretär Erik Stohn
Brandenburger SPD will Ostdeutsche im Führungsteam

Die drei Interims-Vorsitzenden der SPD - Manuela Schwesig (l-r), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Hessen, und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Die drei Interims-Vorsitzenden der SPD - Manuela Schwesig (l-r), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Hessen, und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz © Foto: dpa/Carsten Koall
dpa / 24.06.2019, 18:26 Uhr - Aktualisiert 24.06.2019, 22:39
Potsdam (dpa) In der künftigen Führung der SPD sollten nach Ansicht der Brandenburger Sozialdemokraten verstärkt Ostdeutsche vertreten sein.

"Es wird Zeit für eine ostdeutsche Biografie an der Spitze der SPD", teilte Generalsekretär Erik Stohn am Montagabend mit. "Ich würde mich freuen, wenn es viele Personen gibt mit ostdeutscher Biografie und Erfahrung, die sich einzeln oder als Teil eines Teams bewerben." Er bewertete das geplante Verfahren zur Wahl zum Parteivorsitz positiv: "Die Zeit, wo solche Entscheidungen von wenigen im Hinterzimmer getroffen werden, ist endgültig vorbei", sagte Stohn.

Die kommissarischen SPD-Chefs Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel teilten am Montag mit, erstmals könnten sich auch Teams um den Vorsitz bewerben. Die neue Parteiführung soll von den Mitgliedern gekürt und Anfang Dezember vom Parteitag gewählt werden. Andrea Nahles war nach den Verlusten bei der Europawahl als Partei-und Fraktionschefin zurückgetreten. Brandenburg steht vor einer Landtagswahl am 1. September. In der jüngsten Umfrage von Infratest dimap für den rbb lag die SPD bei 18 Prozent hinter der AfD mit 21 Prozent.

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Norbert Wesenberg 25.06.2019 - 07:53:22

Die SPD auf Ramschniveau

Soweit ist es nun schon gekommen das deren westdeutsche Führungseliten sich in die Büsche schlagen, weil mit der SPD derzeit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Statt dessen hat man als Parole die Neuentdeckung des Ossis ausgegeben. Bleibt ja nur Frau Schwesig übrig. Aber ob die sich zutraut die SPD aus der Insolvenz zu führen ist auch fraglich.

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