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Fußball
Storchenstädter einem Punkt sehr nah

Markendorfs Mateusz Nowaczewski (links) kämpft mit dem Storkower Marian Beyer, der den ersten Gäste-Treffer erzielte, um den Ball.
Markendorfs Mateusz Nowaczewski (links) kämpft mit dem Storkower Marian Beyer, der den ersten Gäste-Treffer erzielte, um den Ball. © Foto: Janine Kieshauer
Janine Kieshauer / 26.06.2019, 02:15 Uhr
Markendorf Ein Torfestival und zwei unterschiedliche Stimmungslagen gab es im vorerst letzten Derby zwischen Blau-Weiss Markendorf und dem Storkower SC. Die Gäste, die schon als Absteiger feststanden, zeigten zum Abschied aus der Landesklasse Ost noch mal ein gutes Spiel, glichen einen 0:3-Rückstand aus, wurden am Ende beim 4:6 aber nicht belohnt.

Klar, dass die Storkower mit gesenkten Köpfen auf dem Platz saßen, während die Markendorfer ihren Sieg und den fünften Platz bejubelten. Für SSC-Trainer Jochen Meyer war es ein emotionaler und schwerer Tag. Er legt zusammen mit Bernd Witzke das Traineramt nieder. "Die Mannschaft hat noch einmal gezeigt, dass sie Fußball spielen kann, aber es hat am Ende leider wieder nicht gereicht. Es waren tolle, wenn auch nicht immer einfache Jahre. Ich wünsche den Jungs in der neuen Saison viel Erfolg." Da werden sie von Toni Lüdtke trainiert, der von Ostbrandenburgligist VfB Steinhöfel kommt.

Zwei Tore fallen zu Beginn

Gleich nach Anpfiff wurde es in Markendorf vor dem Gäste-Gehäuse gefährlich. Eine verunglückte Flanke von Eric Wieland landete am Pfosten. Kurz danach hatte Michael Lange die  Führung auf dem Fuß, als er frei vorm Tor den Ball verfehlte, der aber bei Blau-Weiss blieb. Tommy Klatt spielte auf Sascha Kloß – 1:0 (6.).

Danach vergab der SSC den Ausgleich, Christian Sergel scheiterte an Keeper Piotr Dmuchowski (12.). Drei Minuten später erhöhte Letzterer per Foulelfmeter auf 2:0. Kurz vor der Pause klärte Innenverteidiger Sascha Wieczorek einen Schuss von Kloß auf der Torlinie (41.). Nur zwei Minuten später jubelten die Gastgeber doch. Wieland bediente Patryk Nowaczewski – 3:0. Die Storkower blieben aber dran, denn Marian Beyer traf zum 3:1 (45.).

Die Gäste kamen schwungvoller aus der Kabine und verkürzten auf 2:3 per Foulelfmeter durch Keeper Thiemo Fey (49.). Jetzt drückte der SSC auf den Ausgleich und schaffte ihn auch. Kapitän Daniel Preusker marschierte zum gegnerischen Tor, sein Schuss rutschte unter Dmuchowski ins Netz (62.). Jetzt hatte die Storkower der Siegeswille gepackt. Dominic Bracki hatte die hundertprozentige Chance, als er sich völlig frei vorm Tor die Ecke nur hätte aussuchen müssen, doch der Keeper hielt das Remis fest (65.). Dann die erneute Führung für Markendorf. Der in den Strafraum gelaufene Wieland wurde zu Fall gebracht – dritter Strafstoß. Nowaczewski verwandelte mit etwas Glück, da Fey noch dran war zum 4:3 (69.). Doch die Storkower ließen nicht locker. Einen Freistoß von Patrick Sergel konnte Markendorfs Torwart nur abklatschen lassen. Bracki schaltete am schnellsten und schob den Ball ins leere Tor – 4:4 (74.).

Vier Minuten später schlugen die Blau-Weissen zurück. Der SSC hätte den Ball nach einem Markendorfer Angriff nur rausschlagen müssen, um nicht in Gefahr zu geraten. Doch Lange setzte nach, eroberte sich den Ball und spitzelte ihn zu Wieland, der frei vorm Tor einköpfte (78.). Zwei Minuten später markierte der eingewechselte Secluk Gülec aus kurzer Distanz mit seinem ersten Saisontor den 6:4-Endstand.

Doch die Gäste bekamen noch ihre Möglichkeiten, vom letzten Spiel wenigstens mit einem Punkt nach Hause zu fahren. In den drei Minuten der Nachspielzeit hatte Patrick Sergel zwei Großchancen, die aus kürzester Distanz jedoch vereitelt wurden.

Storkower SC: Thiemo Fey – Maximilian Licht (82. Leon Gutschke), Martin Wels, Sascha Wieczorek, Daniel Preusker – Christian Sergel, Patrick Sergel, Paul Lehmann, Dominic Bracki (89. Steve Kummerow) – Marian Beyer, Maximilian Fiedler (55. Jan Haupt)

Schiedsrichter: Anthony Röhle (Strausberg) – Zuschauer: 111

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