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Innenstadtbelebung
Geldsegen für Veltens Marktplatz

Mit finanziellen Zuwendungen Freude schenken: Bürgermeisterin Ines Hübner war bestens gelaunt, als Staatssekretärin am Freitag einen Förderscheck über eine 500 000 Euro überreichte.
Mit finanziellen Zuwendungen Freude schenken: Bürgermeisterin Ines Hübner war bestens gelaunt, als Staatssekretärin am Freitag einen Förderscheck über eine 500 000 Euro überreichte. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 12.07.2019, 17:04 Uhr
Velten (MOZ) Für dieses Ereignis wäre freundlicheres Wetter angebracht gewesen. Als Ines Jesse, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium, am Freitag auf Veltens Marktplatz einen Fördermittelbescheid über eine halbe Million Euro an Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) überreichen wollte, musste sie das im Regen tun. Von den Landes- und Bundesmitteln kann Velten ein Drittel der 1,5 Millionen Euro decken, die die Revitalisierung des Marktplatzes kostet.

"Ohne diese Förderung könnten wir uns das nicht leisten", freute sich die Bürgermeisterin über den Geldsegen. Nach der Winterpause sollen die Arbeiten starten und in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Hübner weiß, dass es erst dann richtig kompliziert wird. Schließlich muss auch während der Bauzeit, die sich wahrscheinlich bis ins Jahr 2021 hinziehen wird, gewährleistet bleiben, dass die Geschäftsinhaber diese Zeit überstehen.

Wie nötig es ist, Veltens Markt attraktiver werden zu lassen, zeigen nicht nur die vielen leer stehenden Läden. An einem weiteren Bekleidungsladen ist dieser Tage zu lesen: "Räumungsverkauf. Alles muss raus!" Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass in einem Teil der für Geschäfte gedachten Räume Dienstleistungsfirmen residieren, die dem Markt nicht die gewünschte Besucherfrequenz bringen.

Sie setzt weiterhin auf einen hochwertigen Supermarkt. Für das Projekt befinde sich die Stadtverwaltung jetzt im Verfahren für den Bebauungsplan. Hübner unterstrich ihre Hoffnung, dass ein solcher Frischemarkt, wie sie ihn nennt, andere Geschäfte anzieht. Während des gescheiterten ersten Vorhabens zum Bau eines Supermarkts habe es im Rathaus bereits Nachfragen nach Geschäftsräumen gegeben, unter anderem von einem Elektronikfachmarkt und einer Bekleidungskette im Niedrigpreis-Segment. Die in Falkensee wohnende Staatssekretärin kennt diese Probleme märkischer Städte. Dennoch machte Jesse auf dem fast menschenleeren Marktplatz Mut: "Velten entwickelt sich hervorragend."

Mehr Flair fürs Herzstück der Stadt

Der Markt soll künftig barrierefrei gestaltet sein. Dafür müssen die Hochbeete vor einem Teil der Geschäfte weichen. Statt des Brunnens wird es ein ebenerdiges Wasserspiel geben.

Kleine Spielgeräte, Bänke und eine ansprechende Beleuchtung werden dem Platz mehr Flair verleihen. Das Restaurant Casa Italiana soll sich zum Markt hin öffnen.⇥rol

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