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Das Land Brandenburg unterstützt die Freie evangelische Gemeinde Petershagenim Doppeldorf.

Förderung
Lottogeld für ehemaligen Bahnhof

Hier ist noch viel zu tun: das alte Bahnhofsgebäude in Petershagen
Hier ist noch viel zu tun: das alte Bahnhofsgebäude in Petershagen © Foto: Gerd Markert
Uwe Spranger / 14.07.2019, 06:00 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird die Freie evangelische Gemeinde Petershagen mit rund 15 000 Euro aus der Konzessionsabgabe Lotto des Landes für die Sanierung des ehemaligen Bahnhofsgebäudes in Petershagen unterstützen. Das wurde jetzt aus Potsdam mitgeteilt. Staatssekretärin Ines Jesse begrüßte das Engagement der kirchlichen Gemeinschaft, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen begegnen können. "Das Gebäude soll Treffpunkt für Jung und Alt werden", würdigte Ines Jesse. "Die Räumlichkeiten sollen nicht nur der Kirchengemeinde, sondern auch Vereinen und Selbsthilfegruppen zur Verfügung stehen. Das Grundstück bietet auch genügend Platz für Sport und Spiel für Kinder und Jugendliche. Wir wollen den Umbau mit den Lottomitteln unterstützen."

Bahn verkaufte 2017

Das damals ortsbildprägende Gebäude war 1919 als Backsteinbau errichtet worden. Personenzüge rollten bis 1965. Die Freie evangelische Gemeinde hatte das Haus in der Wilhelm-Pieck-Straße 31 vor zwei Jahren von der Deutschen Bahn erworben und saniert es als Gemeinderaum und für eine öffentliche Nutzung im Ortsteil Petershagen. Nach der Unterschrift unter den Kaufvertrag hatte es im Sommer 2017 ein kleines Fest mit vielen Gästen auf dem Grundstück gegeben. Viele waren ernüchtert über den maroden Zustand. "Wir wussten zum Teil, was auf uns zukam, jede Menge Arbeit", hatte der Petershagener Malermeister Joachim Polenz vom Leitungsteam der kleinen Gemeinde damals erklärt. Um die Baukosten zu senken, wollte man viel in Eigenregie leisten.

Mit den Lottomitteln sollen nun Heizungs- und Sanitäreinrichtungen gebaut werden. Hierfür ist ein Anbau erforderlich. Die Bauarbeiten sollen zum Ende des Jahres fertig gestellt sein und das Haus zur Nutzung freigegeben werden. Neben Gottesdiensten, Angeboten für Kinder, Gesprächskreisen und musikalischen Treffen soll der Bahnhof auch für Konzerte und 
Vorträge genutzt werden. Es solle ein offenes Haus sein, Menschen sollten sich wohl fühlen und gerne kommen,  hieß es schon 2017.

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