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Abgeordneter Zinn fordert Unterstützung für Pflegekräfte am Forßmann-Krankenhaus Eberswalde ein.

Notstand
Tarifstreit am Klinikum erreicht Stadtpolitik

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Beschäftigte des Forßmann-Krankenhauses fordern eine Bezahlung nach Tarif.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Beschäftigte des Forßmann-Krankenhauses fordern eine Bezahlung nach Tarif. © Foto: Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 17.07.2019, 18:40 Uhr
Eberswalde (MOZ) Mit Blick auf die aktuelle personelle Situation in der Pflege am Werner-Forßmann-Krankenhaus (WFK) sowie den Stand der Tarifverhandlungen fragt der Eberswalder Stadtverordnete Carsten Zinn (fraktionslos) etwas provokant: "Ist das WFK noch ein Krankenhaus oder mutiert es zu einem ,kranken Haus’ mit qualifizierter Lazarett-Funktion?" Von der Stadtverordnetenversammlung bzw. seinen Abgeordneten-Kollegen fordert Zinn Unterstützung für die Beschäftigten ein. Und richtet an das Parlament, das am 25. Juli zur nächsten Sitzung zusammenkommt, drei Fragen. Darunter: "Können wir es uns (...) auf Dauer erlauben, nur zuzuschauen und dann leider zu registrieren, dass sehr gut ausgebildete (...) Pflegekräfte des WFK aufgrund extrem unbefriedigender Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten in Größenordnungen nach Berlin abwandern?"

Laut Betriebsrat hat sich die personelle Situation am Klinikum Barnim in den vergangenen Monaten verschärft. Station 11 sei seit Wochen geschlossen, übers Wochenende werde Station 17 zugemacht. Bettensperrungen gebe es auf den Stationen 1 und 3. Das Zusammenlegen von Stationen sorge für große Unruhe unter den Pflegekräften. Das von der Hamburger Unternehmensberatung jüngst erarbeitete "Ausfallkonzept" mit "Aktivierungsdiensten" wiederum sei durch die Belegschaft abgelehnt worden. So dass jetzt Alternativen gefunden werden müssen.

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