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Ehrenamt
Gruppenführer in der Börnicker Feuerwehr

Kai Pupka von Lipinski ist seit 1998 in der Freiwilligen Feuerwehr und momentan u.a. Gruppenführer der Feuerwehr Börnicke.
Kai Pupka von Lipinski ist seit 1998 in der Freiwilligen Feuerwehr und momentan u.a. Gruppenführer der Feuerwehr Börnicke. © Foto: Stadt Nauen
Sandra Euent / 22.07.2019, 14:49 Uhr
Börnicke (MOZ) Die Stadt Nauen will ihre Ehrenamtler im Dienste der Feuerwehr mehr in den Fokus rücken und hat daher eine Portrait-Reihe gestartet. Den Anfang macht Kai Pupka von Lipinski, der 1998 bei der Jugendfeuerwehr in Börnicke seine Feuerwehr-Karriere begann und heute Gruppenführer in der Einheit Börnicke ist.

Die Einheit Börnicke bildet zusammen mit den Einheiten Kienberg und Tietzow den Löschzug drei der Nauener Freiwilligen Feuerwehr. 31 Mitglieder hat die Einheit Börnicke - von 18 bis 60 Jahren. Christian Liepe ist der Ortswehrführer. Auch einen Förderverein hat die Börnicker Feuerwehr, 137 Mitglieder aus der Gemeinde unterstützen so die Kameraden. Kai Pupka vin Lipinski stand dem Förderverein fünf Jahre lang vor, im März hat Cindy Horn diese Aufgabe übernommen.

Für Kai Pupka von Lipinski stand früh fest, dass er zur Feuerwehr wollte. Seine älteren Geschwister sind bereist vor ihm bei der Jugendfeuerwehr gewesen. Das war der Einstieg. Selbst als der heute 29-Jährige eine Lehre begann und schließlich einem regelmäßigen Job nachging, blieb er der Feuerwehr treu. Hauptberuflich ist er Kfz- und Mitarbeiterdisponent, sowie Notfallmanager bei der Deutschen Bahn AG. Er werde immer gerufen, wenn es etwas schief laufe oder es zu einem Unfall im Bahnverkehr komme. "Vom Prinzip wie bei der Feuerwehr, da ist man ja auch ständig auf Abruf", erklärt er.

In der Freiwilligen Feuerwehr kommen pro Jahr etwa 35 bis 40 Einsätze für ihn zusammen. Durchschnittlich würde er ein bis zwei Tage die Woche in die Feuerwehr investieren, erzählt er. Neben den Einsätzen findet zweimal monatlich standortbezogene Ausbildung statt, um das Wissen aufrecht zu erhalten. Auch Weiterbildungen auf Kreis- und Landesebene, Fahrzeug- und Gerätewartung und Nachwuchsausbildung gehören bei Kai Pupka von Lipinski zum Feuerwehrleben dazu. An der Truppe gefällt Kai Pupka von Lipinski vor allem die Verlässlichkeit. "Hier bilden sich schnell Freundschaften, die auch im Privatleben fortbestehen", schwärmt der ehrenamtlich Tätige.

Feuerwehr ist nicht nur Männersache. "Der Anteil der männlichen Kameraden überwiegt zwar in unserer Einheit. Im Havelland sind wir jedoch eine Einheit mit überdurchschnittlich vielen Frauen", erzählt er stolz. "Unsere Frauen in der Feuerwehr sind überhaupt nicht mehr wegzudenken und leisten genau die gleiche Arbeit wie Männer, teilweise sogar besser." schmunzelt er. So wird etwa der Börnicker Feuerwehrnachwuchs von Sandra Tober betreut.

"Von allen Feuerwehrleuten in unserer Einheit wird die Kameradschaft am meisten geschätzt – die ist einfach grandios und die Zusammenarbeit macht immer Spaß, egal wie anstrengend die Arbeitswoche war oder ob man wieder zu nächtlicher Stunde zu einem Fehlalarm ausrückt bei Wind und Wetter", schwärmt Kai Pupka von Lipinski. Wichtig für ihn sei aber auch die Anerkennung, die man durch die Dorfgemeinschaft und auch durch andere Feuerwehr-Einheiten erfahre – schließlich sei man auch eine ziemlich leistungsstarke Einheit.

Neben dem Förderverein gibt es noch weitere Spender, die finanziell unterstützen, erzählt der Gruppenführer. "Unsere Einheit kann mit den Spenden den hohen technischen Standard aufrechterhalten und Zusatzausrüstung beschaffen, sowie spezielle Weiterbildungen der Einsatzkräfte finanzieren, da die Ausbildung und Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden für ein gutes Einsatzgelingen von großer Wichtigkeit ist", erläutert der Gruppenführer, der auch Gerätewart der Einheit Börnicke ist. Zudem darf er sich Kreisausbilder Technische Hilfeleistung im Landkreis nennen. "Um das hohe Niveau der Einheit auch zukünftig aufrechtzuerhalten, würde ich mich freuen, wenn die Stadt Nauen auch in Zukunft in die Beschaffung von Schutzausrüstung und in die Jugendarbeit investiert", sagt er.

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