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Stiftung verleiht nach zweiwöchigem gemeinsamen Schaffen erstmals den Gustav-Seitz-Preis an eine polnische Künstlerin.

Gustav-Seitz-Preis
Inspirierende Begegnungen

Doris Steinkraus / 30.07.2019, 07:30 Uhr - Aktualisiert 30.07.2019, 08:41
Trebnitz (MOZ) Das Thema "Begegnung" stand nicht nur der Form halber über dem dritten Bildhauer-Pleinair, zu dem die Gustav-Seitz-Stiftung sieben deutsche und polnische Künstler nach Trebnitz eingeladen hatte. Die Frauen und Männer begegneten zum einen dem Werk von Gustav Seitz, der als Meister der figürlichen Plastik gilt. Eine Kunstform, der sich das in Trebnitz beheimatete Gustav-Seitz-Museum verpflichtet fühlt, die sie bewahrt und fördert.

Die Künstler begegneten sich zum anderen auch untereinander. Man kannte sich vorher nicht, leben doch die einen in Berlin, Bremen, Schöneiche oder Heilbronn und die anderen in Posen, Stettin und Breslau. Sie arbeiteten zwar jeder für sich, aber doch miteinander, tauschten sich aus, nahmen jeder für sich viel mit aus den Begegnungen. "Dieser Ort, dieses Pleinair ist eine wichtige Etappe für meine weitere künstlerische Arbeit", bekannte die 27-jährige Martyna Pajak aus Posen. Ihre Arbeit wurde mit dem Gustav-Seitz-Preis 2019 ausgezeichnet. Für sie sei es eine große Ehre, diesen Preis mit nach Posen zu nehmen. Namens ihrer Künstlerkollegen dankte sie allen, die diese Begegnungen und das Arbeiten ermöglichten, der Stiftung, zahlreichen Helfern sowie der Koordinatorin Rebekka Uhlig.

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Am Sonntag, den28.07.2019 wurde auf Schloss Trebnitz, von sieben Künstlern aus zwei Ländern Polen und Deutschland, der Beste mit dem Gustav-Seitz-Preis 2019 ausgezeichnet. Die Jury der Gustav Seitz Stiftung vergab den Preis an Martyna Pajak, die aus einem Eichenholzstamm eine anmutige Frauenskulptur nach drei Wochen geschaffen hatte. Die Feierlichkeit war von vielen Kunstinteressierten gut besucht. Die Skulpturen sind in den nächsten Wochen in Trebnitz zu besichtigen.
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Begegnung-Ausstellung für figürliche Plastik

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